Eine ungewöhnliche Freundschaft im Schatten der Kunst
In „Dius“ erzählt Stefan Hertmans von der besonderen Beziehung zwischen einem passiven, eher durchs Leben stolpernden Hochschuldozenten und seinem Schüler Dius. Mit scheinbar geringem Aufwand hinterlässt Dius einen tiefen Eindruck bei seinem Lehrer, der fortan sein weiteres Leben an dieser prägenden Begegnung ausrichtet. Im Zentrum steht weniger eine klassische Handlung als vielmehr die Wirkungskraft einer außergewöhnlichen Freundschaft.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht leicht. Einerseits wollte ich mehr über die ungewöhnliche Dynamik zwischen Lehrer und Schüler erfahren, andererseits empfand ich die kunstgeschichtlichen und kunstphilosophischen Passagen häufig als zäh und wenig zugänglich. Erst gegen Ende nahm der Roman spürbar an Fahrt auf, und ich fand endlich in einen Lesefluss.
Als jemand, der sich bisher kaum mit Kunstgeschichte oder -philosophie beschäftigt hat, war ich zwar neugierig auf die thematischen Ausschmückungen, fühlte mich davon jedoch oft nicht abgeholt, da sie viel Vorwissen voraussetzen. Inhaltlich blieb mir dadurch manches verschlossen, weshalb ich einzelne Passagen über Kunst bewusst überlesen habe. Was mir der Roman letztlich sagen möchte, habe ich jedoch nicht vollständig greifen können. Vielleicht geht es darum, wie prägend einzelne Begegnungen oder Ereignisse für den Verlauf eines Lebens sein können.
Insgesamt ist „Dius“ für mich aufgrund des starken Fokus auf Kunstgeschichte kein rundum passendes Buch, doch trotzdem hat es etwas in mir berührt und nachhaltig beschäftigt.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht leicht. Einerseits wollte ich mehr über die ungewöhnliche Dynamik zwischen Lehrer und Schüler erfahren, andererseits empfand ich die kunstgeschichtlichen und kunstphilosophischen Passagen häufig als zäh und wenig zugänglich. Erst gegen Ende nahm der Roman spürbar an Fahrt auf, und ich fand endlich in einen Lesefluss.
Als jemand, der sich bisher kaum mit Kunstgeschichte oder -philosophie beschäftigt hat, war ich zwar neugierig auf die thematischen Ausschmückungen, fühlte mich davon jedoch oft nicht abgeholt, da sie viel Vorwissen voraussetzen. Inhaltlich blieb mir dadurch manches verschlossen, weshalb ich einzelne Passagen über Kunst bewusst überlesen habe. Was mir der Roman letztlich sagen möchte, habe ich jedoch nicht vollständig greifen können. Vielleicht geht es darum, wie prägend einzelne Begegnungen oder Ereignisse für den Verlauf eines Lebens sein können.
Insgesamt ist „Dius“ für mich aufgrund des starken Fokus auf Kunstgeschichte kein rundum passendes Buch, doch trotzdem hat es etwas in mir berührt und nachhaltig beschäftigt.