Vielschichtiger Kunstroman

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Dius, ein talentierter Kunstschüler, steht eines Tages vor der Haustür seines Lehrers für Kunstphilosphie und trägt ihm seine Freundschaft an. Der Lehrer, Anton ist ziemlich überrascht und möchte eigentlich nicht darauf eingehen. Doch der junge Mann fasziniert ihn. Und so kommt es zu einer Freundschaft, trotz des Altersunterschieds.
Der Roman ist aus Antons Sicht beschrieben und geht über mehrere Jahrzehnte. Die beiden Männer sind sehr unterschiedliche, doch verbindet sie eine Leidenschaft: die bildende Kunst. Während sich der eine eher theoretisch annähert, ist der andere in vielen Disziplinen sehr begabt. Das erinnert mich an Beschreibungen von da Vincis Leben.
So beschreibt der Roman das weitere Leben dieser Männer, wo sich die Wege verbinden, auseinanderdriften und wieder zusammenkommen.
Ein weiteres Hauptthema ist die Kunst selbst. Sehr viele Kunstwerke, größtenteils Gemälde und auch einige Skulpturen werden detailliert beschreiben und auch die Wirkung die diese Kunstwerke auf die Männer haben, einige verändern sogar ihr Leben.
Das war interessant, nicht immer einfach zu lesen. Um es überhaupt verstehen zu können, habe ich ständig nach Abbildungen der Kunstwerke und auch Beschreibungen dazu im Internet gesucht. Das war manchmal etwas anstrengend, aber unerlässlich um das Buch einigermaßen zu durchdringen. Es ist durch die Verbindung der beiden Männer mit Kunst und deren Philosophie sehr vielschichtig.