Prickelnd

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npower Avatar

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Die Leseprobe von "Don’t let me fall" hat mich sofort mit ihrer Mischung aus Leichtigkeit, Spannung und unterschwelliger Sehnsucht eingefangen. Schon die erste Begegnung zwischen Ashlyn und Colt an der Ampel ist wunderbar filmisch erzählt: ein flüchtiger Blick, eine gewagte Nachricht – und plötzlich steht etwas im Raum, das Ashlyns geordnetes Leben ins Wanken bringen könnte.
Der Schreibstil ist modern, direkt und sehr lebendig. Besonders gut gefällt mir, dass die Dialoge schnell, frech und voller Energie sind, während zwischen den Zeilen bereits tiefere Konflikte sichtbar werden. Ashlyn wirkt sympathisch, loyal und zugleich innerlich unsicherer, als sie selbst zugeben möchte. Colt dagegen ist geheimnisvoll, provokant und charmant gefährlich – doch hinter seiner selbstbewussten Fassade scheint deutlich mehr Schmerz zu liegen.
Der Spannungsaufbau funktioniert vor allem über die Dynamik zwischen den Figuren: Ashlyns Beziehung zu Logan wirkt von außen stabil, bekommt aber schnell Risse, während Colt wie ein Störfeuer genau dort auftaucht, wo Ashlyn sich längst nicht mehr wirklich gesehen fühlt.
Ich würde das Buch sehr gerne weiterlesen, weil die Leseprobe eine intensive College-Romance mit prickelnder Anziehung, emotionalen Brüchen und viel Konfliktpotenzial verspricht.