Für zwischendurch

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tkmla Avatar

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„Don’t let me fall“ von Kelsie Rae ist der Auftakt ihrer Sports Romance Reihe Breaking the Ice.
Es ist auf beiden Seiten Anziehung auf den ersten Blick, als sich der Ex-Hockey-Star Colt Thorne und Ash begegnen. Aber nur kurze Zeit später wird klar, dass mehr als freundschaftliche Gefühle absolut verboten sind, denn Ash ist seit Jahren die feste Freundin von Colts bestem Freund Logan. Dass Logan die Loyalität nicht unbedingt verdient, spielt dabei keine Rolle. Mehr als harmloses Flirten ist nicht drin, selbst als Ash die neue Nachhilfelehrerin von Colt wird und beide gezwungen sind, noch viel mehr Zeit gemeinsam zu verbringen. Ash ist tabu, doch das hält Colt nicht davon ab, sich nach der einzigen Frau zu verzehren, die er nicht haben kann.

Ich würde das Buch eher in den Bereich College Romance einordnen, denn der Sport spielt keine wirklich große Rolle. Das finde ich auch nicht unbedingt schlimm, denn es hat auf die Handlung keinen Einfluss. Der Schreibstil von Kelsie Rae liest sich leicht und flüssig und beide Hauptfiguren erzählen abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven.
Colt hat seit dem Ende der Highschool sein Leben systematisch an die Wand gefahren und die Gründe erfahren wir später im Buch. Anfangs mochte ich ihn ehrlicherweise nicht sonderlich, aber er absolviert eine eindeutig positive Entwicklung und zeigt gegen Ende mehr Tiefe.
Ash ist nett und lieb, aber unfassbar naiv und blind für rote Flaggen. Ihr Boyfriend Logan ist eine einzige wandelnde Red Flag und so ist beim Love Triangle auch nicht wirklich überraschend, war das Rennen macht. Auch Ash wird im Laufe der Handlung stärker und selbstbewusster, wodurch sie deutlich an Kontur gewinnt.
Die Lovestory an sich bleibt oft oberflächlich und vorhersehbar. Mir persönlich fehlen humorvolle Schlagabtausche, die ich gern gegen das platte Anschmachten der beiden Hauptcharaktere getauscht hätte. Zum Glück wird es wirklich im letzten Drittel des Buches deutlich besser, so dass ich trotzdem gut unterhalten wurde. Und Colts Schwester gibt mir Hoffnung, dass die Fortsetzung mehr Feuer hat.

Mein Fazit:
Trotz kleiner Schwächen gebe ich gern eine Leseempfehlung!