Leichte Romance ohne viel Eishockey.
Ich habe mich wirklich auf diese Geschichte gefreut, denn mit Tropes wie Forbidden Love, Hockey Romance und Slow Burn klang das Buch genau nach meinem Geschmack. Leider konnte die Story meine Erwartungen nur teilweise erfüllen.
Im Mittelpunkt steht Ashlyn, die seit Jahren mit dem gefeierten Hockeyspieler Logan zusammen ist. Als sie Colt begegnet, einem ehemaligen Eishockeyspieler und ausgerechnet dem neuen Mitbewohner ihres Freundes, geraten ihre Gefühle gehörig durcheinander. Zwischen verbotener Anziehung, Geheimnissen und schwierigen Entscheidungen entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die eigentlich viel Potenzial gehabt hätte.
Besonders gut gefallen hat mir der leichte und flüssige Schreibstil von Kelsie Rae. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man schnell durch die Seiten fliegt und die Geschichte angenehm weglesen kann. Gerade zu Beginn habe ich die Spannung zwischen Ash und Colt deutlich gespürt und war neugierig, wohin sich ihre Geschichte entwickeln würde.
Leider verlor sich diese Tension für mich etwa ab der Hälfte des Buches zunehmend. Was mich außerdem enttäuscht hat: Der Eishockey-Aspekt spielt kaum eine Rolle. Bis auf wenige kurze Erwähnungen bleibt vom angekündigten Sport-Romance-Feeling nicht viel übrig. Wer sich auf Sport, Spiele oder echtes Hockey-Setting freut, wird hier vermutlich nicht ganz auf seine Kosten kommen.
Mit Ash bin ich leider ebenfalls nicht richtig warm geworden. Ihre Entscheidungen wirkten auf mich oft naiv und manche Handlungen waren für mich schwer nachvollziehbar. Auch einige Entwicklungen innerhalb der Geschichte haben bei mir mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Dadurch fiel es mir schwer, eine wirkliche Verbindung zu den Figuren aufzubauen.
Positiv hervorheben möchte ich, dass die Autorin wichtige Themen wie toxische Beziehungen, Vertrauen und emotionale Verletzungen anspricht. Allerdings bleiben diese Aspekte für meinen Geschmack zu oberflächlich und werden nicht mit der Tiefe behandelt, die sie verdient hätten.
Am Ende hat das Buch bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Es war nicht schlecht und durchaus unterhaltsam, konnte mich emotional aber nicht wirklich erreichen. Für jüngere Leserinnen, die gerne viel Drama, Anziehung und unkomplizierte Romance lesen, könnte die Geschichte gut funktionieren. Mir persönlich haben jedoch authentischere Figuren, mehr Tiefgang und vor allem deutlich mehr Eishockey gefehlt.
Mein Fazit: Eine leicht lesbare Romance mit guten Ansätzen, die ihr Potenzial für mich leider nicht vollständig ausschöpfen konnte. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Im Mittelpunkt steht Ashlyn, die seit Jahren mit dem gefeierten Hockeyspieler Logan zusammen ist. Als sie Colt begegnet, einem ehemaligen Eishockeyspieler und ausgerechnet dem neuen Mitbewohner ihres Freundes, geraten ihre Gefühle gehörig durcheinander. Zwischen verbotener Anziehung, Geheimnissen und schwierigen Entscheidungen entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die eigentlich viel Potenzial gehabt hätte.
Besonders gut gefallen hat mir der leichte und flüssige Schreibstil von Kelsie Rae. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man schnell durch die Seiten fliegt und die Geschichte angenehm weglesen kann. Gerade zu Beginn habe ich die Spannung zwischen Ash und Colt deutlich gespürt und war neugierig, wohin sich ihre Geschichte entwickeln würde.
Leider verlor sich diese Tension für mich etwa ab der Hälfte des Buches zunehmend. Was mich außerdem enttäuscht hat: Der Eishockey-Aspekt spielt kaum eine Rolle. Bis auf wenige kurze Erwähnungen bleibt vom angekündigten Sport-Romance-Feeling nicht viel übrig. Wer sich auf Sport, Spiele oder echtes Hockey-Setting freut, wird hier vermutlich nicht ganz auf seine Kosten kommen.
Mit Ash bin ich leider ebenfalls nicht richtig warm geworden. Ihre Entscheidungen wirkten auf mich oft naiv und manche Handlungen waren für mich schwer nachvollziehbar. Auch einige Entwicklungen innerhalb der Geschichte haben bei mir mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Dadurch fiel es mir schwer, eine wirkliche Verbindung zu den Figuren aufzubauen.
Positiv hervorheben möchte ich, dass die Autorin wichtige Themen wie toxische Beziehungen, Vertrauen und emotionale Verletzungen anspricht. Allerdings bleiben diese Aspekte für meinen Geschmack zu oberflächlich und werden nicht mit der Tiefe behandelt, die sie verdient hätten.
Am Ende hat das Buch bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Es war nicht schlecht und durchaus unterhaltsam, konnte mich emotional aber nicht wirklich erreichen. Für jüngere Leserinnen, die gerne viel Drama, Anziehung und unkomplizierte Romance lesen, könnte die Geschichte gut funktionieren. Mir persönlich haben jedoch authentischere Figuren, mehr Tiefgang und vor allem deutlich mehr Eishockey gefehlt.
Mein Fazit: Eine leicht lesbare Romance mit guten Ansätzen, die ihr Potenzial für mich leider nicht vollständig ausschöpfen konnte. Kann man lesen, muss man aber nicht.