Nette Liebesgeschichte, aber leider kaum Sport-Feeling

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lesemadi Avatar

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Leider muss ich sagen, dass der sportliche Aspekt für meinen Geschmack viel zu kurz kam. Wer auf packende Szenen auf dem Eis, hartes Training oder echte Teamdynamik hofft, wird enttäuscht. Das Eishockey dient hier lediglich als blasse Kulisse für die Liebesgeschichte und bedient eher die typischen Stereotypen.
Positiv hervorzuheben ist dagegen der Schreibstil: Er ist angenehm leicht, locker und flüssig, sodass die Seiten beim Lesen nur so vorbeigeflogen sind. Auch das Kennenlernen und die Dynamik zwischen den Hauptcharakteren Colt und Ash ist wirklich süß gestaltet. Colt ist ein sehr vorsorglicher, hilfsbereiter Charakter, und auch die Tropes wie „Fake Dating“ und „Forbidden Love“ machen die Geschichte an sich interessant. Ein echtes Highlight war für mich außerdem die tolle Unterstützung von Ashs Freundinnen untereinander.
Was mich allerdings gestört hat, waren die Konflikte. Die Kommunikation war oft frustrierend, da Erklärungen unnötig abgeblockt wurden, was sich irgendwann wiederholte und etwas lächerlich und kindisch wirkte. Durch den Slow-Burn-Ansatz zog sich die Story zudem stellenweise in die Länge.