Schwache Story

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dabookbear Avatar

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Die Geschichte um Colt und Ashlyn startet verheißungsvoll: Zufälliges Aufeinandertreffen und es knistert direkt. Da sie (noch) in einer Beziehung ist, bleibt es dabei, dass die beiden flirten und sich necken. Das würde ich nicht unter Slowburn einordnen, aber das war ganz nett zu lesen.

Aber je weiter die Geschichte voranschreitet, desto unrealistischer fand ich alles. Die Beziehung zu Logan ist so seltsam (genau wie die Trennung). Obwohl versucht wurde zu beschreiben, warum Ashlyn mit ihm zusammen ist, konnte ich das einfach nicht verstehen. Und dass sie überhaupt nichts davon mitbekommt, wie schlecht er ist, kann ich auch nicht glauben. Und genau da liegt für mich eine große Schwäche des Buches: Ich fand die Personen, ihre Handlungen und Entwicklungen einfach sehr unglaubwürdig und nervig. Colt hat viele süße Seiten, aber manche seiner Handlungen kann man schon als übergriffig bezeichnen. Es wird überhaupt nicht eingeordnet, dass nicht alles, was er so macht, gut ist. Es kommen immer wieder ernste Themen vor, die durchaus Potential geboten hätten, aber diese werden dann einfach abgehandelt oder gar nicht weiter thematisiert. Somit hat die Geschichte auch nicht allzu viel ernst zu nehmende Handlung.

Und dann enthält das Buch einfach kein Eishockey. Es kommt auf ca. drei Seiten am Rande vor, aber das als Sports Romance zu verkaufen, finde ich ärgerlich.

Generell lässt sich das Buch locker und schnell aus den verschiedenen Perspektiven von Ashlyn und Colt lesen. Für mich bleibt das aber leider das einzig Positive an diesem Buch.