Viel Drama - wenig Sport

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icedragon Avatar

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Sports Romance ist gerade in aller Munde und dieses Buch schien eigentlich ganz vielversprechend. Die ersten Seiten fliegen nur so dahin und man lernt die Protas kennen .- Ash, die mit Eishockey Spieler Logan zusammen ist und Colt, der mal Eishockey gespielt hat und einer von Logans besten Kumpels ist.

Da beginnt auch schon das Drama und hört bis zum Ende nicht auf. Es werden viele Themen angeschnitten, die sehr viel mehr Raum benötigt hätten bzw. die sehr naiv abgehandelt wurden. Das fand ich schade. Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass es doch noch gut werden kann, aber da setzte die Autorin noch eins drauf und da wars für mich vorbei. Das war einfach ein wenig too much. Klar soll man Logan nicht mögen, aber muss denn in solchen Büchern wirklich immer jedes Klischee bedient werden? Colt hat mir von den Handelnden noch am besten gefallen, da er auch mal geredet hat und nicht immer sofort vorschnell irgendwelche Schlüsse gezogen hat. Auch ging es mir in der Beziehung der beiden echt zu schnell. Was so gut wie gar nicht vorkam war dann der Sport selber. Ein einziges Spiel wurde kurz angerissen, und vielleicht ein Training kurz erwähnt. Das ist für Fans richtig schade und würde ich quasi auch nicht mehr als Sports Romance bezeichnen wollen - denn außer Puck Bunnys wurde der Sport selten bis gar nicht erwähnt.



Es liest sich aber weg - der Schreibstil ist super. Also wer eine Sports Romance ohne viel Sport lesen möchte, der kann hier gerne zugreifen, ansonsten bleibt es sehr oberflächlich mit viel Drama.