Wenig Knistern und kaum Eishockey

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yezz Avatar

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Eishockey, emotionale Achterbahn und eine tolle Liebesgeschichte. Das war ungefähr das, was ich von diesem Buch erwartet habe, als ich den Klappentext gelesen habe. Leider wurden meine Erwartungen nur zum Teil erfüllt.

Natürlich ist es ein schwieriges Thema: Die Freundin eines Freundes. Also musste schon irgendwie klar sein, dass es Spannungen zwischen Ash und ihrem (Ex-)Freund geben musste. Allerdings fand ich es von zwei Seiten her etwas zu viel des Guten. Vor allem in Sachen Ash passte diese Naivität irgendwie so gar nicht zu ihr. Auch, als es darum ging, sich ihre Gefühle einzugestehen fand ich Ash nur schwer nachvollziehbar. Ja, zwischen den beiden war etwas Knistern. Aber gleichzeitig hatten sie nie die Dynamik, die den Lesenden in ihren Bann zieht. Auch, wenn sie durchaus das Potential dafür gehabt hätten.

Denn Colt ist durchaus ein guter Typ, auch wenn er anfangs stellenweise wie eine wandelnde Red Flag daherkam. Er entpuppte sich dann schlussendlich doch als ein angenehmer Charakter, aber so ganz warm bin ich mit ihm nicht geworden. Genauso ging es mir mit Ash. Stellenweise fand ich sie sogar ein wenig anstrengend.

Die Nebencharaktere haben im Grunde alle einen guten Job gemacht, wobei mir Blake und Theo verdammt gut gefallen haben. Evtl. versuche ich es deswegen doch mit Band 2. Denn auch der Schreibstil fand ich an sich sehr angenehm zu lesen. Nur schade fand ich, dass Eishockey nicht wirklich Thema war. Denn eigentlich hätte es in meinen Augen gerade gut zu der Geschichte gepasst, die Thematik mehr einzusetzen.

Tatsächlich habe ich es am Ende sehr genossen, dass nicht noch einmal ein riesiger, künstlicher "Fallout" zwischen den beiden kam. Die Geschichte wurde in einem angenehmen Tempo zu Ende erzählt.