Furioses Finale
Diesen Roman des Engländers Mick Herron sehe ich
im Übergangsbereich zwischen Krimi, Spionage-, Agenten- und Geheimdienstroman angesiedelt.
Das verheißungsvolle Vorwort der prominenten Filmschauspielerin Emma Thompson las ich erst im Nachhinein.
Die Handlung von "Down Cemetery Road" nimmt gemächlich an Fahrt auf, in sieben Teilen und insgesamt 32 nummerierten Episodenkapiteln wird vor allem die Suche Sarah Tuckers nach einem 4jährigen Nachbarschaftsmädchen mit all ihren verzwickten Verwicklungen und Verbindungen gezeigt.
Sarah, diese etwas gelangweilte leicht frustrierte englische Hausfrau, macht sich auf den Weg und findet sich nach und nach in einem Knäuel an Verstrickungen, denen Menschen in ihrer Umgebung und Mitarbeiter von Regierungs- und geheimdienstinstitutionen ausgesetzt sind, wieder.
Die Charaktere und Denkweisen der verschiedensten Personen - auch der Gegenspieler im Millieu des Geheimdienstes - sind sehr ausführlich dargestellt. Mitunter mäandert dabei der Erzählfluss im Mittelteil etwas, später allerdings nimmt die Geschichte bis zum Showdown am Ende mächtig an Fahrt auf.
Steter Perspektivwechsel steigert die Spannung, lediglich die angezeigt Detektivin Z. Boehm taucht nur sehr spät und sporadisch im Handlungsgeflecht auf.
Der Erzählstil besticht mit prägnanten Wortwechseln, lakonischen bzw. sarkastischen Einschätzungen zur kleinen und großen Politik.
Wenn man dran bleibt und sich auf den rasanten Spannungsaufbau einlassen kann, sehe ich diesen schon vor über 20 Jahren erschienenen Roman durchaus als eine Leseempfehlung an.
im Übergangsbereich zwischen Krimi, Spionage-, Agenten- und Geheimdienstroman angesiedelt.
Das verheißungsvolle Vorwort der prominenten Filmschauspielerin Emma Thompson las ich erst im Nachhinein.
Die Handlung von "Down Cemetery Road" nimmt gemächlich an Fahrt auf, in sieben Teilen und insgesamt 32 nummerierten Episodenkapiteln wird vor allem die Suche Sarah Tuckers nach einem 4jährigen Nachbarschaftsmädchen mit all ihren verzwickten Verwicklungen und Verbindungen gezeigt.
Sarah, diese etwas gelangweilte leicht frustrierte englische Hausfrau, macht sich auf den Weg und findet sich nach und nach in einem Knäuel an Verstrickungen, denen Menschen in ihrer Umgebung und Mitarbeiter von Regierungs- und geheimdienstinstitutionen ausgesetzt sind, wieder.
Die Charaktere und Denkweisen der verschiedensten Personen - auch der Gegenspieler im Millieu des Geheimdienstes - sind sehr ausführlich dargestellt. Mitunter mäandert dabei der Erzählfluss im Mittelteil etwas, später allerdings nimmt die Geschichte bis zum Showdown am Ende mächtig an Fahrt auf.
Steter Perspektivwechsel steigert die Spannung, lediglich die angezeigt Detektivin Z. Boehm taucht nur sehr spät und sporadisch im Handlungsgeflecht auf.
Der Erzählstil besticht mit prägnanten Wortwechseln, lakonischen bzw. sarkastischen Einschätzungen zur kleinen und großen Politik.
Wenn man dran bleibt und sich auf den rasanten Spannungsaufbau einlassen kann, sehe ich diesen schon vor über 20 Jahren erschienenen Roman durchaus als eine Leseempfehlung an.