Mick Herrons Debütroman
Als ich zum Buch griff, habe ich mich, als Fan seiner Bücher, über eine neue Reihe von Mick Herron gefreut. Allerdings ist “Down Cemetery Road” gar nicht so neu, denn das Buch ist im englischen Original bereits 2003 erschienen, nun liegt es erstmals auf Deutsch vor. Das ist leider komplett an mir vorbeigegangen.
Und irgendwie merkt man auch, dass Herron sich über die Jahre erst finden musste. Der trockene Humor ist da, ebenso die komplexe Story. Schnell wechselnde Schauplätze, zahlreiche Ereignisse und undurchsichtige Charaktere fordern viel Aufmerksamkeit. Genau so kennt man Mick Herron. Aber irgendwie ist es an vielen Stellen dann doch etwas zu konfus, an anderen wiederum dreht sich die Handlung im Kreis.
Ein zentraler Schwachpunkt sind für mich aber die Protagonisten. Sarah Tucker ist ziemlich verplant, oft verwirrt und permanent überfordert. Klar, sie ist Hausfrau und keine Ermittlerin, ihr Verhalten daher nur logisch. Dennoch empfand ich es an vielen Stellen als sehr anstrengend und war irgendwann auch etwas genervt von ihr. Die im Untertitel genannte Ermittlerin Zoë Boehm kommt lange nur ganz am Rande vor, erst in den letzten 100 Seiten darf sie einigermaßen aktiv an der Handlung teilnehmen.
Fazit
“Down Cemetery Road” ist kein schlechtes Buch, aber schwächelt deutlich im Vergleich zu dem, was Mick Herron später geliefert hat. Sein Humor ist großartig und sorgt immer wieder für gelungene Momente. Die Handlung und Figuren konnten mich aber nicht überzeugen.
Und irgendwie merkt man auch, dass Herron sich über die Jahre erst finden musste. Der trockene Humor ist da, ebenso die komplexe Story. Schnell wechselnde Schauplätze, zahlreiche Ereignisse und undurchsichtige Charaktere fordern viel Aufmerksamkeit. Genau so kennt man Mick Herron. Aber irgendwie ist es an vielen Stellen dann doch etwas zu konfus, an anderen wiederum dreht sich die Handlung im Kreis.
Ein zentraler Schwachpunkt sind für mich aber die Protagonisten. Sarah Tucker ist ziemlich verplant, oft verwirrt und permanent überfordert. Klar, sie ist Hausfrau und keine Ermittlerin, ihr Verhalten daher nur logisch. Dennoch empfand ich es an vielen Stellen als sehr anstrengend und war irgendwann auch etwas genervt von ihr. Die im Untertitel genannte Ermittlerin Zoë Boehm kommt lange nur ganz am Rande vor, erst in den letzten 100 Seiten darf sie einigermaßen aktiv an der Handlung teilnehmen.
Fazit
“Down Cemetery Road” ist kein schlechtes Buch, aber schwächelt deutlich im Vergleich zu dem, was Mick Herron später geliefert hat. Sein Humor ist großartig und sorgt immer wieder für gelungene Momente. Die Handlung und Figuren konnten mich aber nicht überzeugen.