Slow Crime mit Twist!
Bereits das erste Kapitel ist äußerst spannend und zieht sofort in die Geschichte hinein. Danach nimmt die Handlung zunächst etwas an Tempo heraus und entwickelt sich ruhiger, fast zurückhaltend, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Mit fortschreitender Handlung steigert sich die Spannung jedoch erneut, bis es am Ende zu einer unerwarteten Wendung kommt, die dem Roman einen gelungenen Abschluss verleiht.
Besonders gefallen hat mir der angenehme und ruhige Schreibstil, für den Mick Herron bekannt ist. Seine Sprache ist präzise und atmosphärisch, begleitet von einem fein dosierten schwarzen Humor, der immer wieder durchscheint und mir beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.
Einen kleinen Abzug gibt es für mich bei der Figur Sarah, die sehr viel Raum einnimmt, deren Verhalten und Motivation für mich jedoch nicht immer nachvollziehbar waren. Gerade ihr plötzliches starkes Engagement wirkte auf mich stellenweise etwas konstruiert. Zoë Boehm hingegen hätte ich mir präsenter gewünscht, da ihre Auftritte spannend sind, aber vergleichsweise selten bleiben.
Trotz dieser Kritikpunkte ist Down Cemetery Road ein klug konstruierter, atmosphärischer Kriminalroman, der weniger auf Daueraction setzt, sondern auf Entwicklung, Dialoge und Spannung im Hintergrund.
Fazit:
Ein intelligenter, ruhiger Krimi mit starkem Einstieg, feinem Humor und überraschendem Finale. Kleine Schwächen in der Figurenfokussierung ändern nichts daran, dass das Buch insgesamt sehr lesenswert ist.
Besonders gefallen hat mir der angenehme und ruhige Schreibstil, für den Mick Herron bekannt ist. Seine Sprache ist präzise und atmosphärisch, begleitet von einem fein dosierten schwarzen Humor, der immer wieder durchscheint und mir beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.
Einen kleinen Abzug gibt es für mich bei der Figur Sarah, die sehr viel Raum einnimmt, deren Verhalten und Motivation für mich jedoch nicht immer nachvollziehbar waren. Gerade ihr plötzliches starkes Engagement wirkte auf mich stellenweise etwas konstruiert. Zoë Boehm hingegen hätte ich mir präsenter gewünscht, da ihre Auftritte spannend sind, aber vergleichsweise selten bleiben.
Trotz dieser Kritikpunkte ist Down Cemetery Road ein klug konstruierter, atmosphärischer Kriminalroman, der weniger auf Daueraction setzt, sondern auf Entwicklung, Dialoge und Spannung im Hintergrund.
Fazit:
Ein intelligenter, ruhiger Krimi mit starkem Einstieg, feinem Humor und überraschendem Finale. Kleine Schwächen in der Figurenfokussierung ändern nichts daran, dass das Buch insgesamt sehr lesenswert ist.