solider, spannender Kriminalroman mit kleinen Längen
Mick Herron entführt die Leserinnen und Leser in ein zunächst ruhiges, beinahe beschauliches Oxford, das jedoch schnell seine dunklen und abgründigen Seiten offenbart. Im Mittelpunkt steht Sarah Tucker, die sich in ihrem Alltag als Hausfrau gefangen fühlt. Erst eine Explosion in der Nachbarschaft und das Verschwinden eines Kindes reißen sie aus ihrer Lethargie. Auf der Suche nach Antworten wendet sie sich an die Privatermittlerin Zoë Boehm – und gemeinsam stoßen die beiden auf ein gefährliches Netz aus Geheimnissen, Verschwörungen und falschen Identitäten.
Die Thematik des Buches hat mich überzeugt, ebenso die grundsätzliche Idee der Geschichte. Der Einstieg fiel mir allerdings etwas schwer, da es eine Weile dauerte, bis ich wirklich in die Handlung hineingefunden habe. Mit der Explosion nahm die Geschichte dann deutlich an Fahrt auf und mein Interesse war wieder voll geweckt.
Zwischendurch gab es jedoch immer wieder Passagen, die sich etwas zu lang gezogen haben, bevor die Handlung einen erneut „eingeholt“ hat. Positiv empfand ich die klare Kapitelstruktur. Innerhalb der Kapitel gab es allerdings häufige Perspektiv- und Personenwechsel, die mich stellenweise aus dem Lesefluss gerissen haben.
Trotz dieser Schwächen schafft es das Buch, eine dichte Atmosphäre aufzubauen. Beim Lesen konnte ich die Umwelt gut ausblenden und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte endet. Insgesamt ist „Down Cemetery Road“ ein solider, spannender Kriminalroman mit kleinen Längen, der Fans von ruhigen, komplexen Ermittlungen dennoch gefallen dürfte.
Die Thematik des Buches hat mich überzeugt, ebenso die grundsätzliche Idee der Geschichte. Der Einstieg fiel mir allerdings etwas schwer, da es eine Weile dauerte, bis ich wirklich in die Handlung hineingefunden habe. Mit der Explosion nahm die Geschichte dann deutlich an Fahrt auf und mein Interesse war wieder voll geweckt.
Zwischendurch gab es jedoch immer wieder Passagen, die sich etwas zu lang gezogen haben, bevor die Handlung einen erneut „eingeholt“ hat. Positiv empfand ich die klare Kapitelstruktur. Innerhalb der Kapitel gab es allerdings häufige Perspektiv- und Personenwechsel, die mich stellenweise aus dem Lesefluss gerissen haben.
Trotz dieser Schwächen schafft es das Buch, eine dichte Atmosphäre aufzubauen. Beim Lesen konnte ich die Umwelt gut ausblenden und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte endet. Insgesamt ist „Down Cemetery Road“ ein solider, spannender Kriminalroman mit kleinen Längen, der Fans von ruhigen, komplexen Ermittlungen dennoch gefallen dürfte.