Spannend bis zur letzen Seite
Mick Herrons Kriminalroman Down Cemetery Road entführt uns nach Oxford, wo wir Sarah kennenlernen – eine Frau, die eher unfreiwillig in der Rolle der perfekten Hausfrau gelandet ist. Während ihr Mann Karriere macht, soll sie bei Dinnerpartys lächelnd glänzen und seinen Geschäftspartnern ein angenehmes Ambiente bieten. Die Ehe leidet sichtbar darunter. Doch dann erschüttert eine Explosion die Nachbarschaft: Ein angebliches Gasleck zerstört ein Haus, zwei Menschen sterben, und die vierjährige Dinah überlebt wie durch ein Wunder – nur um kurz darauf spurlos zu verschwinden.
Sarah fühlt sich auf unerklärliche Weise zu diesem Kind hingezogen. Ihr Versuch, Dinah im Krankenhaus zu besuchen, wird abgeblockt, und genau das weckt ihren Spürsinn. Sie beginnt nachzuforschen, verbeißt sich regelrecht in den Fall und merkt schnell, dass sie allein nicht weiterkommt. Ein Privatdetektiv soll helfen – und gemeinsam stoßen sie auf ein immer dichteres Netz aus Lügen, Geheimnissen und Verschwörungen. Bald gerät Sarah selbst in Lebensgefahr, und die Handlung entwickelt sich zu einem nervenaufreibenden Wettlauf, denn die Geschichte schlägt ständig neue Haken und überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen.
Herrons Stil ist pointiert, witzig und von schwarzem Humor durchzogen. Seine Figuren liefern sich scharfzüngige Dialoge und sorgen dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt. Das Lesen macht schlicht Spaß.
Ein kleiner Wermutstropfen: Der Untertitel „Zoë Böhm ermittelt in Oxford“ weckt Erwartungen, die der Roman nur bedingt erfüllt. Zoë taucht im ersten Viertel kurz auf und spielt erst im letzten Abschnitt wieder eine Rolle. Das wirkt etwas unausgewogen – möglicherweise aber nur ein Phänomen des Reihenauftakts. Vielleicht rückt sie im zweiten Band stärker in den Mittelpunkt.
Trotzdem bleibt Down Cemetery Road ein fesselnder, flüssig zu lesender Roman, der mit Humor, Tempo und cleveren Twists überzeugt. Interessant ist zudem, dass die englische Originalausgabe bereits 2003 erschienen ist. Die deutsche Erstausgabe kommt also über 20 Jahre später – ein Detail, das man berücksichtigen sollte, um bestimmte zeitliche Bezüge und Weltgeschehnisse richtig einzuordnen.
Sarah fühlt sich auf unerklärliche Weise zu diesem Kind hingezogen. Ihr Versuch, Dinah im Krankenhaus zu besuchen, wird abgeblockt, und genau das weckt ihren Spürsinn. Sie beginnt nachzuforschen, verbeißt sich regelrecht in den Fall und merkt schnell, dass sie allein nicht weiterkommt. Ein Privatdetektiv soll helfen – und gemeinsam stoßen sie auf ein immer dichteres Netz aus Lügen, Geheimnissen und Verschwörungen. Bald gerät Sarah selbst in Lebensgefahr, und die Handlung entwickelt sich zu einem nervenaufreibenden Wettlauf, denn die Geschichte schlägt ständig neue Haken und überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen.
Herrons Stil ist pointiert, witzig und von schwarzem Humor durchzogen. Seine Figuren liefern sich scharfzüngige Dialoge und sorgen dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt. Das Lesen macht schlicht Spaß.
Ein kleiner Wermutstropfen: Der Untertitel „Zoë Böhm ermittelt in Oxford“ weckt Erwartungen, die der Roman nur bedingt erfüllt. Zoë taucht im ersten Viertel kurz auf und spielt erst im letzten Abschnitt wieder eine Rolle. Das wirkt etwas unausgewogen – möglicherweise aber nur ein Phänomen des Reihenauftakts. Vielleicht rückt sie im zweiten Band stärker in den Mittelpunkt.
Trotzdem bleibt Down Cemetery Road ein fesselnder, flüssig zu lesender Roman, der mit Humor, Tempo und cleveren Twists überzeugt. Interessant ist zudem, dass die englische Originalausgabe bereits 2003 erschienen ist. Die deutsche Erstausgabe kommt also über 20 Jahre später – ein Detail, das man berücksichtigen sollte, um bestimmte zeitliche Bezüge und Weltgeschehnisse richtig einzuordnen.