Fort Knox, Weltzerstörung, Chaos – alles dabei
Percival Everetts „Dr. No“ ist so ein Buch, bei dem man nach ein paar Seiten merkt: Okay, das hier wird weird – aber auf eine ziemlich unterhaltsame Art.
Im Zentrum steht Wala Kitu, ein Mathe-Professor, der sich ausgerechnet mit dem „Nichts“ beschäftigt (und ja: genau darum dreht sich das Buch auch ständig). Dann taucht ein Bond-mäßiger Superschurke auf: John Sill, ein Milliardär mit sehr problematischen Plänen. Fort Knox, Weltzerstörung, Chaos – alles dabei.
Die Story hat diesen Mix aus Spionagefilm-Vibes à la Bond/Austin Powers, schnellen Ortswechseln und luxuriöser Kulisse, wirkt aber manchmal auch eher wie ein Rahmen, damit Everett seine Gedanken über Sprache, Zeit und das „Nicht-Beschreibbare“ ausspielen kann.
Die Figuren sind komplett schräg, es gibt absurde Details und einen Humor, der zwischen clever und völlig drüber schwankt. Gleichzeitig muss man aber auch Bock drauf haben, dass Everett das Thema „Nichts“ in Wortspielen und Gedankenschleifen ziemlich ausreizt. Stellenweise kann das schon fast ein bisschen anstrengend oder belehrend wirken.
Unterm Strich ist „Dr. No“ kein klassischer Spannungsroman, sondern eher ein abgedrehter, kluger Genre-Mix mit politischem Unterton (ohne platte Ansagen), der Nerd-Humor, Popkultur und Philosophie vereint.
Im Zentrum steht Wala Kitu, ein Mathe-Professor, der sich ausgerechnet mit dem „Nichts“ beschäftigt (und ja: genau darum dreht sich das Buch auch ständig). Dann taucht ein Bond-mäßiger Superschurke auf: John Sill, ein Milliardär mit sehr problematischen Plänen. Fort Knox, Weltzerstörung, Chaos – alles dabei.
Die Story hat diesen Mix aus Spionagefilm-Vibes à la Bond/Austin Powers, schnellen Ortswechseln und luxuriöser Kulisse, wirkt aber manchmal auch eher wie ein Rahmen, damit Everett seine Gedanken über Sprache, Zeit und das „Nicht-Beschreibbare“ ausspielen kann.
Die Figuren sind komplett schräg, es gibt absurde Details und einen Humor, der zwischen clever und völlig drüber schwankt. Gleichzeitig muss man aber auch Bock drauf haben, dass Everett das Thema „Nichts“ in Wortspielen und Gedankenschleifen ziemlich ausreizt. Stellenweise kann das schon fast ein bisschen anstrengend oder belehrend wirken.
Unterm Strich ist „Dr. No“ kein klassischer Spannungsroman, sondern eher ein abgedrehter, kluger Genre-Mix mit politischem Unterton (ohne platte Ansagen), der Nerd-Humor, Popkultur und Philosophie vereint.