Temporeich
Zuallererst möchte ich die Aufmachung des Buches loben. Das Cover und der Farbschnitt machen direkt einen tollen ersten Eindruck.
Und auch inhaltlich überzeugt dieses Jugendbuch sehr. Nach ewig langer Zeit scheint sich in Temstown wieder eine Vampir-Epidemie auszubreiten. Die drei Mädchen Mina, Bella und Buffy machen sich daran, diese aufzuhalten. Nachdem Minas bester Freund Varney anscheinend einem Vampirangriff zum Opfer gefallen ist, will sie alles tun um ihn aus den Fängen des sinistren Helsing zu retten, der ihn öffentlich pfählen will. Die aus zahlreichen Vampirgeschichten bekannten Namen, die hier auftauchen haben im Grunde nicht mehr viel mit Bram Stokers Genreklassiker zu tun, Emma Carrolls Roman nimmt bekannte Elemente der Blutsauger-Folklore und bastelt daraus eine eigene Geschichte, die in erster Linie an Jugendliche gerichtet ist und daher natürlich moderat gruselig daherkommt, in dem Sinne aber überzeugen kann.
Die Mädels geraten durch Zufall an ein uraltes Buch einer Wissenschaftlerin, in dem erklärt ist, wie die Opfer von Vampiren gerettet werden können. Der Titel von Emma Carrolls Roman deutet ja schon an, dass die Herkunft der Mädchen dabei vielleicht ebenfalls eine nicht ganz menschliche ist. Außerdem ist der Kampf der drei gegen ihren Widersacher auch als Kampf der Frauen gegen das Patriarchat zu lesen. Weil das Buch, das Leben retten könnte, von einer Frau verfasst ist, nimmt Helsing es nicht ernst, will auf seine altbackenen Methoden beruhen. Es gibt also viele temporeiche Wendungen, es passiert ständig etwas und bis zum Ende gibt es jede Menge Action. Jenes ist dann deutlich auf eine Fortsetzung ausgelegt, was ich ja nicht besonders mag, aber da dieser erste Band der geplanten Reihe eine abgeschlossene Geschichte erzählt und auch für sich stehend zu genießen ist, kann ich das verkraften.
Und auch inhaltlich überzeugt dieses Jugendbuch sehr. Nach ewig langer Zeit scheint sich in Temstown wieder eine Vampir-Epidemie auszubreiten. Die drei Mädchen Mina, Bella und Buffy machen sich daran, diese aufzuhalten. Nachdem Minas bester Freund Varney anscheinend einem Vampirangriff zum Opfer gefallen ist, will sie alles tun um ihn aus den Fängen des sinistren Helsing zu retten, der ihn öffentlich pfählen will. Die aus zahlreichen Vampirgeschichten bekannten Namen, die hier auftauchen haben im Grunde nicht mehr viel mit Bram Stokers Genreklassiker zu tun, Emma Carrolls Roman nimmt bekannte Elemente der Blutsauger-Folklore und bastelt daraus eine eigene Geschichte, die in erster Linie an Jugendliche gerichtet ist und daher natürlich moderat gruselig daherkommt, in dem Sinne aber überzeugen kann.
Die Mädels geraten durch Zufall an ein uraltes Buch einer Wissenschaftlerin, in dem erklärt ist, wie die Opfer von Vampiren gerettet werden können. Der Titel von Emma Carrolls Roman deutet ja schon an, dass die Herkunft der Mädchen dabei vielleicht ebenfalls eine nicht ganz menschliche ist. Außerdem ist der Kampf der drei gegen ihren Widersacher auch als Kampf der Frauen gegen das Patriarchat zu lesen. Weil das Buch, das Leben retten könnte, von einer Frau verfasst ist, nimmt Helsing es nicht ernst, will auf seine altbackenen Methoden beruhen. Es gibt also viele temporeiche Wendungen, es passiert ständig etwas und bis zum Ende gibt es jede Menge Action. Jenes ist dann deutlich auf eine Fortsetzung ausgelegt, was ich ja nicht besonders mag, aber da dieser erste Band der geplanten Reihe eine abgeschlossene Geschichte erzählt und auch für sich stehend zu genießen ist, kann ich das verkraften.