Tolle Jugendvampirgeschichte

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lianne Avatar

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Ein schönes Jugendbuch, das sich mit sehr vielen Perspektiven der Vampirkultur beschäftigt. 
Das merkt man allein schon daran, wie die Namen gewählt wurden. Wir finden hier eine Mina, eine Buffy, eine Bella. Ein wenig hat mir Vampire Diaries gefehlt mit Damon oder Stephan. Aber dafür fand ich sehr, sehr gut, dass auch alte und ursprüngliche Vampirgeschichten mit eingebunden wurden namentlich. 
Wie zum Beispiel Carmilla, die ja als eine der ersten Vampire aus der Literatur gilt. Auch Namen wie Pollidori, Dracula natürlich und Van Helsing findet hier ihren Platz. 
Die Geschichte selber handelt über zwei, beziehungsweise drei Mädchen, die in einer Welt leben, in der Vampirismus schon einmal als eine Art Epidemie ausgebrochen ist. Es wurde damals erfolgreich bekämpft. Die genaueren Hintergründe erfahren die Mädchen aber erst später. 
Als sie auf einem Friedhof versuchen, etwas herauszufinden, ist plötzlich die berühmte Schauspielerin, die vor kurzem gestorben ist, unter tragischen Bedingungen, verschwunden. Und es ist sofort klar, wir haben es wieder mit Vampiren zu tun. Nach und nach erfahren die Mädchen, was sie eigentlich mit dem Ganzen zu tun haben, denn sie sind nicht einfach nur Menschen. 
Nein, sie sind Nachfahren von Dracula. Interessant, wie hier auch der Name über die beiden Nachnamen von unserer Hauptprotagonistin ihrer Schwester und dann ihrer, wie sie später herausfinden, Cousine verwoben wurden. Sie entdecken ihre Fähigkeiten als Halbdampire und setzen alles daran, ihren besten Freund zu retten, der von einem Vampir gebissen wurde und dabei ist, sich zu verwandeln Was sie auch sehr spannend fand, war, dass es hier verschiedene Arten von Vampiren gibt, die in einem Buch aufgeführt werden mit ihren Symptomen und auch wie man sie heilen kann. 
Ich fand es sehr, sehr gut geschrieben, für die Zielgruppe genau richtig. Allerdings gab es einige Wiederholungen und das Lieblingswort scheint wohl „baff“ gewesen zu sein. Immer wieder kam der Satz „da bin ich aber baff“. Das hat mich ein bisschen rausgerissen, später auch wirklich genervt, wenn dieser Satz kam. Aber ansonsten war es wirklich eine wunderbare Geschichte, die ich auch für jugendliche LeserInnen empfehlen kann.