Ein Buch für entspannte Wintertage

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DREI TAGE IM SCHNEE
Ina Bhatter

Hannah ist 30, ausgebrannt und vom Alltag überfordert. Früher hat sie ihre Arbeit geliebt, doch inzwischen hetzt sie nur noch von Termin zu Meeting und wünscht sich nichts sehnlicher, als einfach im Bett liegen zu bleiben. Um dem Stress zu entkommen, mietet sie sich ein Wochenende eine Hütte am See. Anfangs klingt das nach einer idyllischen Auszeit – doch der Schneefall macht alles ein wenig komplizierter.

Dann taucht die sechsjährige Sophie auf, voller Lebensfreude und Lust auf Schneeengel. Schnell entsteht zwischen den beiden eine besondere Verbindung: Hannah lässt sich treiben, baut Iglus, trinkt Kakao und findet Momente der Leichtigkeit. Dabei denkt sie über ihr eigenes Leben nach und reflektiert, was wirklich wichtig ist. Am Ende bleibt ein bisschen die Frage: War alles wirklich so oder nur ein Traum?

„Uns Erwachsenen wäre deutlich mehr geholfen, wenn wir nicht vergessen würden, wie es war, ein Kind zu sein.“ (S.5)

Eine kleine, warme Wintergeschichte über Neuanfänge, Selbstfindung und die Magie, die Kinder ins Leben bringen können. Das Buch liest sich schnell und leicht, ohne dabei oberflächlich zu sein. Wer sich auf eine ruhige, nachdenkliche Geschichte einlassen möchte, gönnt sich eine Wolldecke, eine Tasse Tee und ein paar Stunden Auszeit.

Fazit:
Ein Buch für entspannte Wintertage, das Ruhe schenkt und gleichzeitig Denkanstöße zum Entschleunigen liefert.
3½/5