Entschleunigend, aber nichts Neues

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streiflicht Avatar

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Von diesem Buch hatte ich soviel gehört und gelesen, dass es mich richtig neugierig gemacht hatte. Das Thema fand ich ebenfalls interessant und so habe ich mich sehr gefreut, als ich das Buch geschenkt bekam. Zeitlich passte es für mich perfekt in die Tage nach Weihnachten, wenn alles ein bisschen ruhiger und gemächlicher läuft. Dank der wenigen Seiten war es schnell gelesen, nachgedacht habe ich aber etwas länger über den Inhalt.
Gerade der Untertitel "Von der Suche nach dem Leuchten in uns" hatte mich schon vorher interessiert und berührt.
Wie Hannah bin auch ich oft gehetzt und merke gleichzeitig, dass mir das gar nicht guttut. Wir versuchen, uns selbst zu optimieren, Zeit zu sparen, um noch mehr in den Tag quetschen zu können, um dann nachts wach zu liegen, ... vieles kam mir sehr bekannt vor und umso interessanter fand ich das Buch zu lesen.
Neu waren die Ideen und Ansätze aber leider nicht und ich wurde auch nicht recht warm mit Hannah und leider auch nicht mit dem Kind. Alles schien mir ein bisschen zu gezwungen und gewollt, daher hat mich das Buch auch nicht so tief berührt, wie ich gedacht hatte. Schade, aber da fehlten Tiefe und Gefühl.