Schöne erzählt
„Drei Tage im Schnee“ ist ein schöner, kurzweiliger Roman, der daran erinnert, wie leicht man im Erwachsenenleben seine Träume und Leidenschaften aus den Augen verliert. Zwischen Alltag, Verpflichtungen und Erwartungen vergisst man schnell, sich selbst Raum zu geben. Auch wenn die Botschaft für mich nicht völlig neu war, hat mich die Geschichte dennoch berührt. Sie führt einem ruhig und unaufdringlich vor Augen, wie wichtig es ist, innezuhalten, sich Pausen zu gönnen und wieder auf das zu hören, was einem wirklich wichtig ist. Gerade diese leise, nachdenkliche Art macht den Roman zu einer angenehmen und lohnenden Lektüre für zwischendurch. Es ist aber auf jedenfall kein Muss dieses Buche gelesen zu haben, denn es bringt nicht wirklich Neues für die Lesenden auf den Tisch und das denke ich, kann ein klarer Nachteil sein dass Buche eben nicht zu lesen.