Chinesische Urban Fantasy

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mallory90 Avatar

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„Drowning Sorrows in Raging Fire – Feuervogel“ von der Autorin Priest/ Lie Huo Jiao Chou hat mich allein von der Aufmachung des Covers, dem wunderschönen Farbschnitt und dem Klappentext gefangen nehmen und fesseln müssen. Meine Erwartungen an das Buch waren damit nicht gerade gering.

Der Roman ist damit der Auftakt einer neuen, asiatischen Urban Fantasy-Reihe rund um den neuen Abteilungsleiter im Nationalen Amt für die Verwaltung und Kontrolle von paranormalen Phänomenen und speziellen Spezies namens Xuan Ji und dem dämonischen Wiedergänger Lingyuan.

Was mir an dem Buch gut gefallen hat, waren die spielerisch verwebten Elemente der chinesischen Mythologie mit den klassischen Elementen der Fantasy, die die Geschichte für mich spannend gemacht hat und die unvorhersehbare Entwicklung der Geschichte.
Schwierig gemacht hat es mir das Buch, da ich nicht immer wusste, wann die Übergänge der Sichten vonstattengegangen sind, da sie auch immer wieder im Fließtext wechseln konnten. Auch hätte ich vom Klappentext nicht erwartet, dass das Buch in eine kriminalistische Erzählung wechseln würde, die für meinen Geschmack auch etwas zu viele politische Einschübe miteinbezogen hat. Ein weiterer Minuspunkt war für mich, die nicht vorhandene Boys-Love-Geschichte, die möglicherweise aber in den Folgebänden thematisiert werden wird. Diesen Band würde ich aber definitiv nicht als solche bezeichnen. Die angebliche „Verbindung“, die die beiden angeblich verspüren, sehe ich damit auch in keinem Fall als gegeben an, die emotionale Tiefe fehlte für mich von Anfang bis Ende.

Insgesamt hat mir das Buch schon ganz gut gefallen, allerdings hat es mich nicht so sehr fesseln können, dass ich die Folgebände kaufen und lesen werde.