Eine spannende Verwebung von Fantasy mit chinesischer Mythologie!

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fionah Avatar

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Das Cover ist definitiv ein Hingucker, genau wie der wunderschöne Farbschnitt und auch der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht.

Der Roman ist der Auftakt einer neuen asiatischen Fantasy-Reihe.
Hauptprotagonist Xuan Ji wird Abteilungsleiter im Nationalen Amt für die Verwaltung und Kontrolle von paranormalen Phänomenen. Dort kümmert man sich um Menschen mit magischen Begabungen. Bereits an seinem ersten Arbeitstag trift er auf den uralten und mächtigen Dämonen Lingyuan und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Das Buch verwebt spielerisch Elemente der chinesischen Mythologie mit Fantasy. Das macht die Geschichte wirklich spannend, da Gegenwart, Vergangenheit und Mythologie nach und nach miteinander verwoben werden

Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und doch hatte ich Anfangs Probleme in die Geschichte hineinzufinden, was vielleicht auch an den vielen Namen lag, in folge dessen ich öfter mal zurückblättern musste um mein Namensgedächtnis wieder aufzufrischen.

Die Dynamik zwischen Xuan Ji und Sheng Lingyuan ist defintiv besonders und man spürt stellenweise die Anziehungskraft zwischen den Beiden. Jedoch steht die Liebesgeschichte mehr im Hintergrund und die Betitelung als "Slow Burn" trifft es ziemlich passend.

Dafür gibt es umso mehr Spannungen, Verschwörungen und Geheimnisse und die doch sehr komplexe Welt fordert viel Konzentration und macht neugierig auf die weiteren Bände.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, jedoch hatte ich Schwierigkeiten den Verlauf der Geschichte zu folgen, da sie doch sehr komplex ist und oftmals Fragen aufwarf, die erst im späteren Verlauf geklärt wurden. Auch steht im Buch sehr die Handlung im Vordergrund und mir fehlte es an emotionaler Tiefe.