Kleiner Yao

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archer Avatar

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3000 Jahre zuvor: Kaiser Wu besiegt die dämonischen Yao und stürzt sich danach selbst in den Roten Abgrund. Heutige Zeit: Irgendwer beschwört einen Dämon - und der ehemalige Kaiser erwacht ...

Es ist sein erster Tag im Nationalen Amt für die Verwaltung und Kontrolle von paranormalen Phänomenen und speziellen Spezies und eigentlich hat Xuan Ji darauf gehofft, eine ruhige Kugel zu schieben. Doch dann kommt die Meldung rein, dass im Roten Abgrund merkwürdige Geschehnisse vor sich gehen und als frischgebackener Abteilungsleiter müssen Xuan Ji und seine Leute dorthin. Es stellt sich heraus, dass jemand einen Dämon beschworen hat und nur Xuan Ji ihn im Schach halten kann - zumindest für eine gewisse Zeit. Danach verbindet sich der Dämon mit Xuan Ji und die beiden bieten sich epische mentale Battles, während seine Abteilung herausfinden muss, was eigentlich vor sich geht ...

Ich mochte dieses Buch tatsächlich mehr als Guardian, weil mir die Personen sympathischer waren und auch die Handlung weniger sprunghaft und mehr nachvollziehbar. Zwischendrin war es auch ziemlich spannend und hat mich gefesselt. Dann jedoch kamen wieder seitenweise langatmige Gespräche oder Erklärungen, die meistens noch mal innerhalb des Buchs wiederholt wurden. Außerdem gab es immer mal wieder Zwischeneinschübe, bei denen dann mal so nebenbei Sachen zu Xuan Ji erklärt wurden, die man auch hätte spannender gestalten können. Das ist für mich kein ausgereiftes Autorenhandwerk, genauso, dass in manchen Sätzen Präteritum und Präsens gemischt wurde - wobei das natürlich das Lektorat/Korrektorat hätte korrigieren müssen. Alles in allem fand ich das Buch jedoch spannend genug, um die Reihe weiterverfolgen zu wollen. Und keine Angst, ihr lieben Homophoben da draußen: Danmei gibt es höchstens in homöopathischen Dosen, das verkraftet sogar ihr. 3.5/5 Punkten.