vergangene Gefühle
„Du musst mich vergessen“ von Rosie Walsh hat mich von Beginn an durch die Ausgangssituation gepackt. Eine große Liebe, die in einer einzigen Nacht besiegelt wird und dann nur wenige Stunden später durch eine plötzliche Verhaftung komplett auseinanderbricht.
Die Geschichte springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was sehr gelungen war. Einerseits erlebt man die intensive Zeit zwischen Carrie und Johan, andererseits wird Carrie viele Jahre später in ihrem neuen Leben mit ihrer Familie begleitet. Gerade dieser Kontrast hat viel ausgemacht, weil die Vergangenheit noch nachwirkt, obwohl der Abschnitt abgeschlossen ist.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt wirklich gut lesen. Ich war schnell in der Geschichte drin und wollte vor allem wissen, was damals passiert ist. Diese unterschwellige Spannung zieht sich durch das ganze Buch und sorgt dafür, dass ich immer weiterlesen wollte.
Auch die Figuren haben für mich gut funktioniert. Carrie wirkt reflektiert und bodenständig, während Johan eher schwer greifbar bleibt. Ihre gemeinsame Vergangenheit wird sehr intensiv dargestellt, ohne dabei kitschig zu wirken, was ich besonders positiv fand.
Allerdings hatte ich zum Ende hin das Gefühl, dass die Auflösung nicht ganz mit dem Rest des Buches mithalten konnte. Einige Entwicklungen wirkten auf mich etwas konstruiert und weniger stimmig als der starke Aufbau davor. Das hat meinen Gesamteindruck ein kleines bisschen geschmälert.
Trotzdem ist das Buch für mich ein emotionaler und gleichzeitig spannender Roman, der sich gut lesen lässt und durch seine besondere Geschichte im Kopf bleibt.
Die Geschichte springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was sehr gelungen war. Einerseits erlebt man die intensive Zeit zwischen Carrie und Johan, andererseits wird Carrie viele Jahre später in ihrem neuen Leben mit ihrer Familie begleitet. Gerade dieser Kontrast hat viel ausgemacht, weil die Vergangenheit noch nachwirkt, obwohl der Abschnitt abgeschlossen ist.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt wirklich gut lesen. Ich war schnell in der Geschichte drin und wollte vor allem wissen, was damals passiert ist. Diese unterschwellige Spannung zieht sich durch das ganze Buch und sorgt dafür, dass ich immer weiterlesen wollte.
Auch die Figuren haben für mich gut funktioniert. Carrie wirkt reflektiert und bodenständig, während Johan eher schwer greifbar bleibt. Ihre gemeinsame Vergangenheit wird sehr intensiv dargestellt, ohne dabei kitschig zu wirken, was ich besonders positiv fand.
Allerdings hatte ich zum Ende hin das Gefühl, dass die Auflösung nicht ganz mit dem Rest des Buches mithalten konnte. Einige Entwicklungen wirkten auf mich etwas konstruiert und weniger stimmig als der starke Aufbau davor. Das hat meinen Gesamteindruck ein kleines bisschen geschmälert.
Trotzdem ist das Buch für mich ein emotionaler und gleichzeitig spannender Roman, der sich gut lesen lässt und durch seine besondere Geschichte im Kopf bleibt.