Beklemmend von der ersten Seite an

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ravenmoon Avatar

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Schon das Cover macht klar, dass hier keine leichte Kost wartet. Die düsteren Rot- und Schwarztöne, das einsame Kind vor dem Haus – das erzeugt sofort eine bedrückende Stimmung und macht neugierig.

Die Leseprobe hat mich dann direkt gepackt. Der Einstieg ist verstörend, intensiv und nichts für schwache Nerven. Ivar Leon Menger schafft es mit einer klaren, schnörkellosen Sprache, sofort eine Atmosphäre aufzubauen, in der man sich permanent unwohl fühlt – im besten Sinne eines Thrillers.

Besonders spannend fand ich die verschiedenen Erzählstränge. Man merkt schnell, dass alles irgendwie zusammenhängt, ohne dass zu viel verraten wird. Gerade das macht den Reiz aus und sorgt dafür, dass man unbedingt wissen möchte, wie die einzelnen Figuren miteinander verbunden sind.

Für mich ist das genau die Art Thriller, die ich mag: düster, atmosphärisch und voller Fragen, die einen nach der letzten Seite der Leseprobe nicht mehr loslassen. Ich bin gespannt, welche Abgründe dieses Buch noch bereithält.