Luxusurlaub im Grandhotel? - Stahl ermittelt wieder
Das geht ja gut los. Ivar Leon Menger reist im Prolog mit uns in das Jahr 1965. Ein beklemmende, und aus meiner Sicht, traumatische Kindheitsszene, die schon jetzt das drohende Unheil vermittelt. Der zweite Handlungsstrang spielt in der Gegenwart. Wir begleiten Kommissar Hans J. Stahl, der einen mysteriösen Auftrag erhält, um Nachforschungen im „Grandhotel“ anzustellen. Der hiesige Inselkommissar Böhm scheint aus Sicht der Hotelbesitzerin „zu grün hinter den Ohren“. Die Atmosphäre ist von Beginn an bedrohlich und mysteriös. Und die Rückblende ins Jahr 1966 hat es in sich. Noch weiss man als Leser nicht, wie die Kindheitsszenen mit dem Auftrag des Kommissars zusammenhängen, aber ich vermute, dass die beiden Zeitlinien sich treffen. Noch glaubt Stahl, er mache eine Luxusurlaub in einem Hotel, aber so einfach wird es sicher nicht. Der Schreibstil des Autors ist sehr fokussiert und präzise. Er lässt nur wenig Raum für Details, was eine gewisse Kühle zum Ausdruck bringt. Aber ich glaube, dass das gut zum Thema passt. Ich mag es auf jeden Fall. Ich glaube, dass es ein sehr atmosphärischer und psychologisch dichter Thriller werden wird. Die Spannung ist auf jeden Fall jetzt schon zu spüren.
Das Cover sticht durch die rote Farbe so sehr ins Auge. Ich vermute, dass das Bild den Jungen aus den Jahren 1965/66 zeigt.
Das Cover sticht durch die rote Farbe so sehr ins Auge. Ich vermute, dass das Bild den Jungen aus den Jahren 1965/66 zeigt.