Zeitreise
Düster beginnt das Buch gleich im Jahr 1965. Ein kleiner Junge muss sich unter dem Bett verstecken während seine Mutter Freier empfängt. Dies mal wird die Mutter wohl mit dem Gürtel des Freiers erdrosselt und der Junge wird vom Freier entdeckt. Gemeinerweise endet dieses Kapitel, ohne das Schicksal des Jungen zu offenbaren. Die nächsten Kapitel spielen 20 Jahre später und wechseln die Perspektiven vom Kommissar Stahl zu Robert Wagner und soweiter. Die Zeit, die Menschen sind gleich plastisch vor meinem Auge und ich möchte unbedingt weiterlesen, wie es mit Stahl, Geld und Wagner weitergeht. Es ist alles sehr eingängig geschrieben und aufgebaut, als Leserin fühle ich mich als neugierige Beobachterin.