blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück
Ex-Kommissar Stahl wird von einer Hotelinhaberin beauftragt eine vermisste Frau zu finden. Seiner Lebensgefährtin verkauft er den Aufenthalt auf Liekenoog, einer fiktive, autofreie Nordseeinsel, als Urlaub, und schon ist er am Ermitteln, denn aus der Vermissten wird schnell eine Leiche und der Inselpolizist ist noch grün hinter den Ohren und mit den Geschehnissen überfordert. Doch es wird nicht bei einer Leiche bleiben, vielleicht ist sogar ein Serienkiller am Werk? So oder so, romantische Erholung sieht anders aus.
Zum ersten Mal hat Ivar Leon Menger eine Fortsetzung geschrieben und somit dürfen wir -nach „Finster“- ein zweites Mal Ex-Kommissar Stahl in den 80er Jahren beim Ermitteln begleiten. Kurze Kapitel sind mittlerweile sehr gängig bei Thrillern und sorgen oft dafür, dass Spannung aufkommt und man durch den Roman fliegt. Menger bedient sich nicht nur dieser kurzen Kapitel, sondern auch sehr vieler Perspektivwechsel. Im ganzen Buch begleiten wir knapp 15 Personen. Manche länger, andere sind nur eine Nebenfigur in einem Kapitel, dann plötzlich Opfer und schon wieder „weg“. Dadurch, dass bei den meisten dazugeschrieben wird, was sie beruflich machen, behält man den Überblick und es liest sich nicht so chaotisch, wie es sich aufgrund meiner Beschreibung vielleicht anhört. Außerdem ist es interessant, wie viele Personen auf dieser kleinen Insel leben, die plötzlich verdächtig sind. Allerdings kommt es durch diese ständigen Wechsel dazu, dass zum Beispiel auf den ersten 100 Seiten gefühlt fast nichts passiert, weil stattdessen die Figuren eingeführt werden. So habe ich es zumindest empfunden.
Richtige Spannung kam nur selten auf, ein Plottwist war toll, aber mich hat es sehr gestört, dass man extrem früh das Motiv beziehungsweise die Beweggründe des Täters kannte und dieses Thema ist einfach in den letzten Jahren so extrem in Spannungsromanen verwendet worden, dass es mich -obwohl es sicherlich in der Realität immer wieder vorkommt- genervt hat. Die Identität des Mörders war knapp 100 Seiten vor Romanende bekannt und ein später folgender Plottwist hat mich nicht umgehauen.
Fazit: Ich habe fast ausschließlich begeisterte Rezensionen gelesen, aber mich hat die Geschichte leider nur mittelmäßig begeistert. Die Vielzahl an Personen war sehr interessant, aber bei mir kam zu wenig Spannung auf und die Motivation sowie die Beweggründe des Täters fand ich nicht gut, weil das Thema einfach schon so „ausgelutscht“ ist.
Zum ersten Mal hat Ivar Leon Menger eine Fortsetzung geschrieben und somit dürfen wir -nach „Finster“- ein zweites Mal Ex-Kommissar Stahl in den 80er Jahren beim Ermitteln begleiten. Kurze Kapitel sind mittlerweile sehr gängig bei Thrillern und sorgen oft dafür, dass Spannung aufkommt und man durch den Roman fliegt. Menger bedient sich nicht nur dieser kurzen Kapitel, sondern auch sehr vieler Perspektivwechsel. Im ganzen Buch begleiten wir knapp 15 Personen. Manche länger, andere sind nur eine Nebenfigur in einem Kapitel, dann plötzlich Opfer und schon wieder „weg“. Dadurch, dass bei den meisten dazugeschrieben wird, was sie beruflich machen, behält man den Überblick und es liest sich nicht so chaotisch, wie es sich aufgrund meiner Beschreibung vielleicht anhört. Außerdem ist es interessant, wie viele Personen auf dieser kleinen Insel leben, die plötzlich verdächtig sind. Allerdings kommt es durch diese ständigen Wechsel dazu, dass zum Beispiel auf den ersten 100 Seiten gefühlt fast nichts passiert, weil stattdessen die Figuren eingeführt werden. So habe ich es zumindest empfunden.
Richtige Spannung kam nur selten auf, ein Plottwist war toll, aber mich hat es sehr gestört, dass man extrem früh das Motiv beziehungsweise die Beweggründe des Täters kannte und dieses Thema ist einfach in den letzten Jahren so extrem in Spannungsromanen verwendet worden, dass es mich -obwohl es sicherlich in der Realität immer wieder vorkommt- genervt hat. Die Identität des Mörders war knapp 100 Seiten vor Romanende bekannt und ein später folgender Plottwist hat mich nicht umgehauen.
Fazit: Ich habe fast ausschließlich begeisterte Rezensionen gelesen, aber mich hat die Geschichte leider nur mittelmäßig begeistert. Die Vielzahl an Personen war sehr interessant, aber bei mir kam zu wenig Spannung auf und die Motivation sowie die Beweggründe des Täters fand ich nicht gut, weil das Thema einfach schon so „ausgelutscht“ ist.