Düster, spannend und clever erzählt

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Ich habe „Düster“ von Ivar Leon Menger gelesen, ohne den dazugehörigen ersten Band vorher zu kennen. Da ich aber bereits ein anderes Buch des Autors gelesen habe, war ich trotzdem sehr gespannt – und ich muss sagen: Enttäuscht wurde ich nicht. Am Anfang war ich durch die vielen Charaktere und Perspektiven kurz etwas überfordert, da jedes Kapitel aus einer anderen Sicht erzählt wird. Gleichzeitig fand ich genau diese Erzählweise aber auch richtig spannend. Besonders gut gefallen hat mir, dass bei Hans J. Stahl als Hauptcharakter als einziger die Ich-Perspektive genutzt wurde. Nach und nach setzt sich alles wie ein Puzzle zusammen, was für mich den Reiz der Geschichte ausgemacht hat. Einzig das Ende ging mir etwas zu schnell. Trotzdem war es ein starker Thriller, den ich gerne weiterempfehle. Band 1 wird dadurch definitiv auch noch bei mir einziehen. 4/5 Sterne