Ex-Kommissar Stahl goes Kult
Ex-Kommissar Hans J. Stahl konnte mich bereits in „Finster“ begeistern. Mit „Düster“ legt der Autor Ivar Leon Menger nun also den zweiten Fall für den ehemaligen Kommissar vor.
Auf der Nordseeinsel Liekenoog ist die Angestellte eines Grand Hotels verschwunden. Die Hotelbesitzerin macht sich große Sorgen und bittet Stahl um seine Hilfe. Dem noch unerfahrenen Inselkommissar Böhm traut sie die Ermittlungen allein nicht zu. Da sich Geli, Stahls neue Lebenspartnerin, schon lange einen Urlaub wünscht, tarnt Stahl die Reise auf die Insel als Luxusurlaub. Doch kaum angekommen, wird die vermisste Angestellte tot aufgefunden. Schon bald jagen Stahl und Böhm einen Serienkiller.
Erzählt wird die Handlung aus vielen verschiedenen Perspektiven. So entwickelt sich nach und nach ein gutes Gesamtbild und es wird nie langweilig. Zudem gibt es Rückblicke auf die Kindheit des kleinen Berti, die im Jahr 1965 beginnen und dem Leser an seiner schweren Kindheit teilhaben lassen. Doch wer könnte dieser Berti sein? Menger schickt hier jede Menge Bertis ins Rennen, die alle irgendwie verdächtig erscheinen. Man kann also herrlich miträtseln wer der Täter sein könnte. Mehrere Wendungen runden die spannend erzählte Geschichte ab. Auch die Kapitel sind angenehm kurz, sodass man immer das Gefühl hat, doch noch schnell eins oder zwei lesen zu können.
Wie schon „Finster“ ist auch „Düster“ in den späten 80er Jahren angesiedelt. Der Autor schafft es perfekt den Zeitgeist und die Atmosphäre der kultigen 80ern einzufangen. Geschickt werden Songs und Fernsehsendungen, die damals angesagt waren, aber auch aktuelle Ereignisse in die Handlung miteingebunden. Natürlich finden auch die Ermittlungen auf einer anderen Ebene als heute statt, das Münztelefon lässt grüßen. Die Auflösung selbst war wirklich verblüffend und konnte absolut bei mir punkten.
Insgesamt eine spannend erzählte Fortsetzung des ersten Bandes mit Hans J. Stahl. Das Buch lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Über weitere Fälle mit dem Ex-Kommissar würde ich mich sehr freuen.
Auf der Nordseeinsel Liekenoog ist die Angestellte eines Grand Hotels verschwunden. Die Hotelbesitzerin macht sich große Sorgen und bittet Stahl um seine Hilfe. Dem noch unerfahrenen Inselkommissar Böhm traut sie die Ermittlungen allein nicht zu. Da sich Geli, Stahls neue Lebenspartnerin, schon lange einen Urlaub wünscht, tarnt Stahl die Reise auf die Insel als Luxusurlaub. Doch kaum angekommen, wird die vermisste Angestellte tot aufgefunden. Schon bald jagen Stahl und Böhm einen Serienkiller.
Erzählt wird die Handlung aus vielen verschiedenen Perspektiven. So entwickelt sich nach und nach ein gutes Gesamtbild und es wird nie langweilig. Zudem gibt es Rückblicke auf die Kindheit des kleinen Berti, die im Jahr 1965 beginnen und dem Leser an seiner schweren Kindheit teilhaben lassen. Doch wer könnte dieser Berti sein? Menger schickt hier jede Menge Bertis ins Rennen, die alle irgendwie verdächtig erscheinen. Man kann also herrlich miträtseln wer der Täter sein könnte. Mehrere Wendungen runden die spannend erzählte Geschichte ab. Auch die Kapitel sind angenehm kurz, sodass man immer das Gefühl hat, doch noch schnell eins oder zwei lesen zu können.
Wie schon „Finster“ ist auch „Düster“ in den späten 80er Jahren angesiedelt. Der Autor schafft es perfekt den Zeitgeist und die Atmosphäre der kultigen 80ern einzufangen. Geschickt werden Songs und Fernsehsendungen, die damals angesagt waren, aber auch aktuelle Ereignisse in die Handlung miteingebunden. Natürlich finden auch die Ermittlungen auf einer anderen Ebene als heute statt, das Münztelefon lässt grüßen. Die Auflösung selbst war wirklich verblüffend und konnte absolut bei mir punkten.
Insgesamt eine spannend erzählte Fortsetzung des ersten Bandes mit Hans J. Stahl. Das Buch lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Über weitere Fälle mit dem Ex-Kommissar würde ich mich sehr freuen.