Gelungenes Setting
Auf der Nordseeinsel Liekenoog verschwindet im.Jahr 1987 eine Frau spurlos aus dem Grandhotel. Die Hotelchefin bittet Ex-Kommissar Stahl um Hilfe. Da sich dessen Frau Geli schon lange nichts sehnlicher wünscht als einen gemeinsamen Urlaub, tarnt Stahl diesen Auftrag als Urlaub. Doch statt Erholung steht er plötzlich vor mehreren brutal ermordeten Frauenleichen und einem eher unerfahrenen Inselpolizisten. Gemeinsam müssen sie den Mörder überführen. Doch der ist näher, als Stahl denkt und auch Geli gerät in Gefahr!
Mit "Düster" ist Ivar Leon Menger ein grandioser Krimi gelungen. Der Krimi spielt im Jahr 1987 und läßt das Flair der 80er Jahre richtig aufleben. Ich fühlte mich zurückversetzt in meine Jugend, erlebte politische Geschehnisse noch einmal und hatte die im Text einfließenden Songs direkt wieder im Ohr. Mit Kommissar Stahl hat der Autor einen sehr sympathischen Charakter geschaffen. Er hat seine Ecken und Kanten, ist nicht für alles kompatibel "rundgeschliffen". Genau das macht ihn mir so sympathisch und wirkt authentisch. Aber auch die anderen Charaktere haben ihren Reiz. Da ist Inselpolizist Böhm, völlig unerfahren und mehrere männliche Hotelangestellte. Diese werden nach und nach durch einzelne Hinweise alle zu Verdächtigen. Die Auflösung erfolgt jedoch erst ganz zum Schluß und hat mich kalt überrascht. Die Kapitel sind von angenehmer Länge und erwirken durch ihre Perspektivwechsel eine ungeheure Spannung, aber auch gelungene Einsichten in die verschiedenen Denk- und Handlungsweisen. Man lernt die Charaktere kennen und hat dadurch ständig neue Verdächtige. Vertrauen kann man niemandem, hier paßt zu jedem irgendein Hinweis. "Düster" ist ein absolut spannender Ausflug in die 80er Jahre - hier wünsche ich mir unbedingt eine Fortsetzung!
Mit "Düster" ist Ivar Leon Menger ein grandioser Krimi gelungen. Der Krimi spielt im Jahr 1987 und läßt das Flair der 80er Jahre richtig aufleben. Ich fühlte mich zurückversetzt in meine Jugend, erlebte politische Geschehnisse noch einmal und hatte die im Text einfließenden Songs direkt wieder im Ohr. Mit Kommissar Stahl hat der Autor einen sehr sympathischen Charakter geschaffen. Er hat seine Ecken und Kanten, ist nicht für alles kompatibel "rundgeschliffen". Genau das macht ihn mir so sympathisch und wirkt authentisch. Aber auch die anderen Charaktere haben ihren Reiz. Da ist Inselpolizist Böhm, völlig unerfahren und mehrere männliche Hotelangestellte. Diese werden nach und nach durch einzelne Hinweise alle zu Verdächtigen. Die Auflösung erfolgt jedoch erst ganz zum Schluß und hat mich kalt überrascht. Die Kapitel sind von angenehmer Länge und erwirken durch ihre Perspektivwechsel eine ungeheure Spannung, aber auch gelungene Einsichten in die verschiedenen Denk- und Handlungsweisen. Man lernt die Charaktere kennen und hat dadurch ständig neue Verdächtige. Vertrauen kann man niemandem, hier paßt zu jedem irgendein Hinweis. "Düster" ist ein absolut spannender Ausflug in die 80er Jahre - hier wünsche ich mir unbedingt eine Fortsetzung!