Kurzweilig
Ivar Leon Menger liefert mit Düster einen weiteren spannenden Thriller ab, der sich als echter Page-Turner erweist. Die Geschichte spielt in den 1980er Jahren auf einer autofreien Nordseeinsel. Im Zentrum steht das Grand Hotel, in dem eine Mitarbeiterin verschwindet. Der Ex-Kommissar Stahl, bekannt aus dem Vorgängerband Finster, wird von der Hoteldirektorin hinzugezogen, um den Fall zu lösen. Schnell wird klar, dass es nicht bei einem Opfer bleibt.
Der Schreibstil ist gewohnt mitreißend. Durch kurze Kapitel aus vielen verschiedenen Perspektiven und Zeitsprünge zwischen den 1960ern und 1980ern fliegt man förmlich durch die rund 420 Seiten. Menger beweist erneut sein Talent für geschickte Plot-Twists, die die Handlung in ein neues Licht rücken.
Im Vergleich zu Finster fällt Düster jedoch leicht ab. Während das Buch über weite Strecken überzeugt, überschlagen sich die Ereignisse im letzten Viertel für meinen Geschmack etwas zu stark. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Ruhe gewünscht.
Fazit: Ein lesenswerter Thriller, der auch ohne Vorkenntnisse funktioniert. Ich empfehle jedoch, mit Finster zu beginnen, da man so den Protagonisten Stahl besser kennenlernt und das Buch insgesamt noch etwas stärker ist. Wer Mengers Stil mag, wird auch hier gut unterhalten.
Der Schreibstil ist gewohnt mitreißend. Durch kurze Kapitel aus vielen verschiedenen Perspektiven und Zeitsprünge zwischen den 1960ern und 1980ern fliegt man förmlich durch die rund 420 Seiten. Menger beweist erneut sein Talent für geschickte Plot-Twists, die die Handlung in ein neues Licht rücken.
Im Vergleich zu Finster fällt Düster jedoch leicht ab. Während das Buch über weite Strecken überzeugt, überschlagen sich die Ereignisse im letzten Viertel für meinen Geschmack etwas zu stark. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Ruhe gewünscht.
Fazit: Ein lesenswerter Thriller, der auch ohne Vorkenntnisse funktioniert. Ich empfehle jedoch, mit Finster zu beginnen, da man so den Protagonisten Stahl besser kennenlernt und das Buch insgesamt noch etwas stärker ist. Wer Mengers Stil mag, wird auch hier gut unterhalten.