Serienmorde zwischen Pril-Blumen und Bravo-Starschnitt
Nach FINSTER wird es DÜSTER. Damit legt Ivar Leon Menger den zweiten Thriller um ex-Kommissar Stahl vor, der hier erneut in eine Ermittlung hineinrutscht. Band 1 (damals noch als vermeintlicher Stand Alone) hatte mir extremst gut gefallen. Jetzt gibt es also Nachschlag aus dem Universum. Und DÜSTER muss sich an einem Vorgänger messen lassen, der für mich den vielleicht besten und überraschendsten Plottwist ever hatte. Die Frage, ob ein weiterer Band da überhaupt ansatzweise mithalten kann, ist sicherlich nicht ganz unberechtigt.
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Darum geht’s: Im Seebad Palais auf der Nordseeinsel Liekenoog verschwindet eine junge Angestellte. Die Hotelchefin bittet Ex-Kommissar Stahl zu Ermittlungen anzureisen. Stahl bringt Freundin Geli mit und tarnt den Auenthalt als Luxusurlaub. Aus romantischer Erholung wird aber nichts, denn bald wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden – und dabei bleibt es nicht…
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Mit Hans J. Stahl geht es erneut zurück in die 80er. Wie FINSTER wird auch DÜSTER wieder von diesem Sprung in die Vergangenheit und dem damaligen Lebensgefühl bestimmt. Einmal mehr findet Ivar Leon Menger zeitgenössische Ereignisse, Musik, Filme und Produkte, die sofort Erinnerungen, Bilder und Emotionen in einem auslösen. Ob der Wetten, Dass…-Auftritt von Karlheinz Böhm, Eiskonfekt im Kino, Telefonzellen, Zigarette rauchen überall und bei jeder Gelegenheit und und und… Die Zeitreise funktioniert hier wie von selbst. Die 80er machen auch diesmal wieder einen wichtigen Teil des Thriller-Erlebnisses aus. Darüber hinaus setzt Menger noch auf weitere Elemente und Stilmittel, die bereits im Vorgängerband bestens funktioniert haben, wie zum Beispiel viele Perspektiven, kurze Kapitel, schockierende Morde und überraschende Wendungen sowie dazwischen noch Rückblick-Szenen mit besonderer Bedeutung – und schon rätselt man mit, wer von den vielen Verdächtigen denn nun wohl der Killer sein könnte. Dabei sammelt man kräftig Hinweise und versucht das Puzzle irgendwie zusammenzusetzen.
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Ich sag‘ mal so: Einen so genialen Plottwist wie bei FINSTER kann man eigentlich nicht wiederholen, geschweige denn toppen. Trotzdem gelingt es Menger, sich dem zumindest anzunähern. Und auch, wenn ich Ivar diesmal tatsächlich auf die Schliche gekommen bin und mir zumindest einen Teil der Auflösung richtig zusammengereimt habe, hat mich eine weitere Wendung dann doch nochmal komplett überrascht. So oder so bin ich von Anfang bis Ende voller Spannung durch die Seiten geprescht, so dass DÜSTER das Label Pageturner absolut verdient.
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Flüssiger Schreibstil, starkes Setting, gutes Tempo und absoluter Miträtsel-Faktor. DÜSTER kann FINSTER zwar nicht toppen, aber trotzdem mithalten. Der zweite Band mit Ex-Kommissar Stahl trägt sich auf alle Fälle - einerseits, weil die Suche nach dem Serienkiller ein hohes Spannungslevel hat und andererseits, weil Menger es erneut schafft, die 80er Jahre-Nostalgie heraufzubeschwören. Bevor dem Autor in dieser Hinsicht aber die starken Bilder ausgehen, hoffe ich ein bisschen, dass der Verlag es bei dieser gelungenen Dilogie belässt und nicht auf Teufel komm raus einen weiteren Band einfordert – für den mir jetzt spontan auch gar kein stimmiger Titel mehr einfallen würde.
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Fazit: DÜSTER ist stark und kann tatsächlich an Ivar Leon Mengers Erfolg mit FINSTER anknüpfen. Der Thriller verbindet 80er Jahre-Gemütlichkeit mit Serienmord-Spannung. Der Plot ist gut konstruiert und die Handlung packend, tempo-, ereignis- und wendungsreich mit Gänsehaut-Garantie. Also, keine Frage: Absolute Leseempfehlung!
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Darum geht’s: Im Seebad Palais auf der Nordseeinsel Liekenoog verschwindet eine junge Angestellte. Die Hotelchefin bittet Ex-Kommissar Stahl zu Ermittlungen anzureisen. Stahl bringt Freundin Geli mit und tarnt den Auenthalt als Luxusurlaub. Aus romantischer Erholung wird aber nichts, denn bald wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden – und dabei bleibt es nicht…
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Mit Hans J. Stahl geht es erneut zurück in die 80er. Wie FINSTER wird auch DÜSTER wieder von diesem Sprung in die Vergangenheit und dem damaligen Lebensgefühl bestimmt. Einmal mehr findet Ivar Leon Menger zeitgenössische Ereignisse, Musik, Filme und Produkte, die sofort Erinnerungen, Bilder und Emotionen in einem auslösen. Ob der Wetten, Dass…-Auftritt von Karlheinz Böhm, Eiskonfekt im Kino, Telefonzellen, Zigarette rauchen überall und bei jeder Gelegenheit und und und… Die Zeitreise funktioniert hier wie von selbst. Die 80er machen auch diesmal wieder einen wichtigen Teil des Thriller-Erlebnisses aus. Darüber hinaus setzt Menger noch auf weitere Elemente und Stilmittel, die bereits im Vorgängerband bestens funktioniert haben, wie zum Beispiel viele Perspektiven, kurze Kapitel, schockierende Morde und überraschende Wendungen sowie dazwischen noch Rückblick-Szenen mit besonderer Bedeutung – und schon rätselt man mit, wer von den vielen Verdächtigen denn nun wohl der Killer sein könnte. Dabei sammelt man kräftig Hinweise und versucht das Puzzle irgendwie zusammenzusetzen.
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Ich sag‘ mal so: Einen so genialen Plottwist wie bei FINSTER kann man eigentlich nicht wiederholen, geschweige denn toppen. Trotzdem gelingt es Menger, sich dem zumindest anzunähern. Und auch, wenn ich Ivar diesmal tatsächlich auf die Schliche gekommen bin und mir zumindest einen Teil der Auflösung richtig zusammengereimt habe, hat mich eine weitere Wendung dann doch nochmal komplett überrascht. So oder so bin ich von Anfang bis Ende voller Spannung durch die Seiten geprescht, so dass DÜSTER das Label Pageturner absolut verdient.
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Flüssiger Schreibstil, starkes Setting, gutes Tempo und absoluter Miträtsel-Faktor. DÜSTER kann FINSTER zwar nicht toppen, aber trotzdem mithalten. Der zweite Band mit Ex-Kommissar Stahl trägt sich auf alle Fälle - einerseits, weil die Suche nach dem Serienkiller ein hohes Spannungslevel hat und andererseits, weil Menger es erneut schafft, die 80er Jahre-Nostalgie heraufzubeschwören. Bevor dem Autor in dieser Hinsicht aber die starken Bilder ausgehen, hoffe ich ein bisschen, dass der Verlag es bei dieser gelungenen Dilogie belässt und nicht auf Teufel komm raus einen weiteren Band einfordert – für den mir jetzt spontan auch gar kein stimmiger Titel mehr einfallen würde.
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Fazit: DÜSTER ist stark und kann tatsächlich an Ivar Leon Mengers Erfolg mit FINSTER anknüpfen. Der Thriller verbindet 80er Jahre-Gemütlichkeit mit Serienmord-Spannung. Der Plot ist gut konstruiert und die Handlung packend, tempo-, ereignis- und wendungsreich mit Gänsehaut-Garantie. Also, keine Frage: Absolute Leseempfehlung!