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Der prägnante Titel in Kombination mit der dunklen Farbgestaltung gibt dem Cover eine starke, geheimnisvolle Wirkung und passt perfekt zur düsteren Atmosphäre des Thrillers. Dass Lars Findsen als ehemaliger Chef des dänischen Nachrichtendienstes schreibt, macht das Buch für mich besonders reizvoll – sein präziser Stil lässt auf viele authentische Details und realitätsnahe Einblicke in die Geheimdienstarbeit hoffen. Die junge Agentin Maja Birk wirkt professionell und kantig, genau wie ihr Kollege Daniel Hartmann; zusammen ergeben sie ein Ermittlerduo, das viel Tiefe verspricht.
Schon die Leseprobe ist intensiv und dunkel, der Ton kühl und nordisch – alles fühlt sich rau, angespannt und ein bisschen ungemütlich an, als könnte die Lage jederzeit eskalieren. Der klare, schnörkellose Schreibstil mit viel Tempo sorgt dafür, dass man sofort mitten im Fall steckt, was für mich ein großes Plus bei Thrillern ist. Die Ermittler sind nicht glattgebügelt, sondern haben Ecken und Kanten, was sie glaubwürdig und nahbar macht.
Ich erwarte einen harten, packenden Polit- und Geheimdienstthriller, eingebettet in die internationale Sicherheitsarchitektur, mit überraschenden Wendungen und einer Spannung, die sich langsam aufbaut und dann umso heftiger zuschlägt. Besonders freue ich mich auf die realitätsnahe Darstellung der Geheimdienstarbeit, den skandinavischen Schauplatz und das Zusammenspiel des neuen Ermittlerteams Maja Birk und Daniel Hartmann. Als großer Fan von Skandi-Thrillern würde ich diesen Roman unglaublich gern weiterlesen.