Aktuell
Eine Delegation aus China reist nach Dänemark. Auffällig: ein Mitglied reist unter falscher Identität. Das ruft Agentin Maja Birk und Analyst Daniel Hartmann in „Dunkelmann“ auf den Plan…
Der Thriller kommt mit schwarzen Cover, passend zum Namen, sowie gelber Schrift und entsprechenden Farbschnitt daher. Das unterstreicht die düstere Stimmung des Genres und macht neugierig auf das Buch.
Dieses beginnt auch spannend und düster. Es wird eine Situation geschildert, wo jemand mächtiges andere unter Druck setzt. Das setzt sich im Verlauf der Handlung fort. Von Zwangsprostitution über Abhörung bis zu illegalen Ermittlungen ist alles dabei…
Ich finde die Thematik aktuell und spannend. Grönland ist nicht nur im Buch begehrtes Territorium, aktuell erheben neben den USA und Dänemark zum Beispiel China und Russland Ansprüche. Entsprechend ist es durchaus realistisch, dass Menschen entweder privat oder vom Staat bzw. Unternehmen geschickt verdeckt unter neuen Identitäten eingeschleust werden.
Auch der Faktor eingeschleuste Zwangsarbeiterinnen ist hochaktuell. Viele Frauen haben in ihrer Heimat keine Chance, die Familien benötigen Geld und es wird mit ansprechenden Jobs gelockt. Das die Realität anders ist, wissen die wenigsten.
Die Sprache im Thriller unterstützt die aktuellen Themen. Sie ist authentisch, voller Attribute und gespickt mit detaillierten Beschreibungen von Orten, Personen und Szenen. Dabei werden bewusst spannende und düstere Wörter verwendet (Explosion, Adrenalin, Pass, Dunkelheit…). So entsteht mehr und mehr ein spannender Lesegenuss.
Die beiden Protagonisten profitieren von der spannenden Sprache. Auch wenn ich als Leserin das Gefühl habe, Maja und Daniel nur oberflächlich zu kennen, wird ihre Rolle in den Ermittlungen interessant und spannend beschrieben. Daniel zum Beispiel befragt regelmäßig eine junge Chinesin mit fragwürdigen Hintergrund. Das macht er so intensiv und feinfühlig, dass die junge Frau eine zentrale Rolle in den Ermittlungen bekommt, die man anfangs nicht sieht.
Bei Maja ist ihr vorheriger Einsatz in der Türkei ist aus meiner Sicht mindestens genauso spannend wie die aktuellen Ermittlungen. Sie arbeitete dort unter Decknamen, ihr Auftrag und Rolle und Identität ihres Partners sind weiterhin unklar- und wilde Verfolgungsszenen nahmen eine zentrale Rolle ein. Doch warum werden die vielen offenen Fragen auch nach Majas Rückkehr nicht aufgelöst? Warum werden nicht durch Tagebucheinträge oder Gespräche der beiden Partner Antworten geliefert, die relevant für Maja sein könnten? Das schwächt für mich das Leseerlebnis ab, da die Story so nicht rund ist. Ich gebe vier Sterne.
Der Thriller kommt mit schwarzen Cover, passend zum Namen, sowie gelber Schrift und entsprechenden Farbschnitt daher. Das unterstreicht die düstere Stimmung des Genres und macht neugierig auf das Buch.
Dieses beginnt auch spannend und düster. Es wird eine Situation geschildert, wo jemand mächtiges andere unter Druck setzt. Das setzt sich im Verlauf der Handlung fort. Von Zwangsprostitution über Abhörung bis zu illegalen Ermittlungen ist alles dabei…
Ich finde die Thematik aktuell und spannend. Grönland ist nicht nur im Buch begehrtes Territorium, aktuell erheben neben den USA und Dänemark zum Beispiel China und Russland Ansprüche. Entsprechend ist es durchaus realistisch, dass Menschen entweder privat oder vom Staat bzw. Unternehmen geschickt verdeckt unter neuen Identitäten eingeschleust werden.
Auch der Faktor eingeschleuste Zwangsarbeiterinnen ist hochaktuell. Viele Frauen haben in ihrer Heimat keine Chance, die Familien benötigen Geld und es wird mit ansprechenden Jobs gelockt. Das die Realität anders ist, wissen die wenigsten.
Die Sprache im Thriller unterstützt die aktuellen Themen. Sie ist authentisch, voller Attribute und gespickt mit detaillierten Beschreibungen von Orten, Personen und Szenen. Dabei werden bewusst spannende und düstere Wörter verwendet (Explosion, Adrenalin, Pass, Dunkelheit…). So entsteht mehr und mehr ein spannender Lesegenuss.
Die beiden Protagonisten profitieren von der spannenden Sprache. Auch wenn ich als Leserin das Gefühl habe, Maja und Daniel nur oberflächlich zu kennen, wird ihre Rolle in den Ermittlungen interessant und spannend beschrieben. Daniel zum Beispiel befragt regelmäßig eine junge Chinesin mit fragwürdigen Hintergrund. Das macht er so intensiv und feinfühlig, dass die junge Frau eine zentrale Rolle in den Ermittlungen bekommt, die man anfangs nicht sieht.
Bei Maja ist ihr vorheriger Einsatz in der Türkei ist aus meiner Sicht mindestens genauso spannend wie die aktuellen Ermittlungen. Sie arbeitete dort unter Decknamen, ihr Auftrag und Rolle und Identität ihres Partners sind weiterhin unklar- und wilde Verfolgungsszenen nahmen eine zentrale Rolle ein. Doch warum werden die vielen offenen Fragen auch nach Majas Rückkehr nicht aufgelöst? Warum werden nicht durch Tagebucheinträge oder Gespräche der beiden Partner Antworten geliefert, die relevant für Maja sein könnten? Das schwächt für mich das Leseerlebnis ab, da die Story so nicht rund ist. Ich gebe vier Sterne.