Klingt interessant
Schon das Cover mit dem gewittrigen Grünton und den beiden fliehenden Gestalten auf den Dächern macht neugierig, aber die Leseprobe hat mich vollends in ihren Bann gezogen. Vojtěch Matocha entwirft mit Prašina einen Schauplatz, der sofort greifbar wird: Ein Viertel mitten in Prag, in dem einfach keine Elektrizität funktioniert, dessen Grenzen sich mit dem Wetter verschieben und das seit Jahrzehnten wie ein schwarzer Fleck auf der Stadtkarte liegt. Diese Grundidee ist herrlich originell und wird mit so viel atmosphärischer Detailfreude ausgestaltet, dass ich die knarrenden Dielen, den Petroleumgeruch und die flackernden Gaslaternen förmlich vor mir sehe.
Der Einstieg über Jirka, der allein und ängstlich zu seinem Großvater in die DunkelZone geht, nimmt sofort Fahrt auf: Ein Fremder in der Wohnung, ein mysteriöses Päckchen, eine überstürzte Flucht über Dächer und Mauervorsprünge, ein tragischer Sturz, die Ereignisse überschlagen sich, ohne dass es je hektisch oder unübersichtlich wirkt.
Besonders gut gefallen haben mir En und Tonda, die mit ihrem gemütlichen Dachboden-Klubraum, den Wühlmäusen und der Geige eine warme, freundschaftliche Gegenwelt zur bedrohlichen DunkelZone schaffen. Dass die Bedrohung dann ausgerechnet dorthin vordringt, hat mir regelrecht den Atem gestockt. Auch die gesellschaftliche Dimension, Medienrummel, ein geldgieriger Investor, ein um Fassung ringender Bürgermeister, verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und macht sie über das reine Abenteuer hinaus interessant.
Sprachlich ist der Roman ein Genuss: Bildhaft, atmosphärisch dicht und mit einem feinen Gespür für Spannungsaufbau, ohne dabei je overdramatisch zu wirken. Ich habe die Leseprobe in einem Rutsch verschlungen und würde am liebsten sofort weiterlesen, um zu erfahren, was es mit dem roten Schlüssel und Patriks Geheimnis auf sich hat. DunkelZone verspricht ein fesselndes Jugendbuch-Highlight voller Mystery, Freundschaft und Nervenkitzel.
Der Einstieg über Jirka, der allein und ängstlich zu seinem Großvater in die DunkelZone geht, nimmt sofort Fahrt auf: Ein Fremder in der Wohnung, ein mysteriöses Päckchen, eine überstürzte Flucht über Dächer und Mauervorsprünge, ein tragischer Sturz, die Ereignisse überschlagen sich, ohne dass es je hektisch oder unübersichtlich wirkt.
Besonders gut gefallen haben mir En und Tonda, die mit ihrem gemütlichen Dachboden-Klubraum, den Wühlmäusen und der Geige eine warme, freundschaftliche Gegenwelt zur bedrohlichen DunkelZone schaffen. Dass die Bedrohung dann ausgerechnet dorthin vordringt, hat mir regelrecht den Atem gestockt. Auch die gesellschaftliche Dimension, Medienrummel, ein geldgieriger Investor, ein um Fassung ringender Bürgermeister, verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und macht sie über das reine Abenteuer hinaus interessant.
Sprachlich ist der Roman ein Genuss: Bildhaft, atmosphärisch dicht und mit einem feinen Gespür für Spannungsaufbau, ohne dabei je overdramatisch zu wirken. Ich habe die Leseprobe in einem Rutsch verschlungen und würde am liebsten sofort weiterlesen, um zu erfahren, was es mit dem roten Schlüssel und Patriks Geheimnis auf sich hat. DunkelZone verspricht ein fesselndes Jugendbuch-Highlight voller Mystery, Freundschaft und Nervenkitzel.