Abenteuer in der DunkelZone

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julirudi Avatar

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In „DunkelZone“ von Vojtěch Matocha geht es um den Jungen Jirka und seine Freunde En und Tonda. Im Prager Viertel Prašina ist die Zeit seit dem Ende des neunzehnten Jahrhunderts stehen geblieben, außerdem wird das Viertel die DunkelZone genannt, weil es dort keine Elektrizität gibt. Ausgerechnet dort lebt Jirkas Opa, sodass Jirka das gruselige Viertel nicht einfach meiden kann. Doch sein Opa hat ein Geheimnis! Und auf einmal dehnt sich auch noch die DunkelZone aus.

Vojtěch Matocha schreibt in einer sehr bildhaften Sprache. Schon nach kurzer Zeit konnten wir uns die dunklen Gassen, geheimnisvollen Winkel und die besondere Stimmung von Prašina gut vorstellen. Die Spannung ist eigentlich die ganze Zeit über präsent, sodass man immer wissen möchte, wie es weitergeht.

Zunächst hatte ich Bedenken, ob die Geschichte für meinen Sohn vielleicht zu spannend oder stellenweise zu gruselig sein könnte. Diese Sorge war aber schnell unbegründet: Die Geschichte ist spannend, ohne dabei für einen 11-Jährigen zu überfordernd zu sein. Gerade die Mischung aus Abenteuer, Geheimnissen und ein wenig Grusel hat ihm sehr gut gefallen.

Der Text wird außerdem durch die vielen Dialoge aufgelockert. Die wörtliche Rede macht die Figuren lebendig und sorgt dafür, dass sich die Geschichte sehr flüssig liest. Besonders gut gefallen hat uns auch, dass die Handlung in Prag spielt. Wir waren in den Ferien selbst dort, und mein Sohn konnte sich dadurch während des Lesens besonders gut in Jirka hineinversetzen und nachempfinden, wie er sich gefühlt haben muss, als er im Dunkeln durch die Gassen von Prašina eilte. Ein sehr lesenswertes Buch!