Düsteres Prašina

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anjulia Avatar

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Jirka lebt in Prag. Als er eines Tages seinen Großvater in Prašina besucht, überschlagen sich die Ereignisse. Prašina, die DunkelZone, ein Stadtteil, in dem keine Elektrizität funktioniert, beginnt sich auszudehnen. Um dies zu verhindern, beginnt für Jirka und seine Freundin Em ein Wettlauf gegen die Zeit. Aber sie haben dabei Gegner, die vor nichts zurückschrecken.

Mich hat an DunkelZone von Vojtěch Matocha vorallem das Setting und das Rätsel um die DunkelZone gereizt. Diese war dann auch erstaunlich düster. Nicht nur, dass keine elektronischen Geräte funktionieren, auch die Bewohner sind bestenfalls desinteressiert oder unfreundlich. Insgesamt ein sehr bedrohlich wirkender Ort. Die Geschichte beginnt auch direkt mit einer Verfolgungsjagd und einem tödlichen Unfall. Danach reiht sich eine gefährliche Situation an die nächste. Das Buch ist insgesamt sehr actionreich. Die Gegner sind finster und schrecken nicht vor Entführung, Körperverletzung und Androhung von Folter zurück. Gerade für ein Kinder- und Jugendbuch ab 11 hätte ich mir auch leichtere Momente gewünscht. Zu den beiden jugendlichen Hauptfiguren Jirka und Em konnte ich keine Beziehung aufbauen. Ihre Charaktere und Hintergründe blieben mir bei den ganzen Verfolgungsjagden und kritischen Situationen zu blass. Überzeugt hat mich wiederum die Hintergrundgeschichte zu Prašina und der Plottwist in der Handlung.

Insgesamt gebe ich eine eingeschränkte Empfehlung für ältere Kinder, die spannende, aufregende Geschichten lieben. Ein eher durchwachsener Auftakt zu einer Reihe, die ich wohl nicht weiterverfolgen werde.