Goldene Himbeere
Prašina - so heißt das Viertel von Prag, in dem keine Elektrizität funktioniert, keine Autos fahren, nichts Modernes existieren kann, und in dem es immer dunkel ist und seltsame Menschen wohnen. Einer davon ist Jirkas Opa, den er eines Tages besucht. Doch sein Opa möchte, dass er schnell wieder verschwindet, weil jemand hinter ihm her ist. Zusammen mit Opas Bekannten Patrik macht sich Jirka auf den Weg nach Hause und die beiden werden plötzlich gejagt. Ein schlimmes Unglück passiert und Jirka und seine Freunde werden mit einem Schlag verfolgt, bedroht und überfallen. Und die Dunkelzone breitet sich immer weiter in Prag aus ...
DunkelZone wurde auf Anhieb ein großer Erfolg in Tschechien, wo es mit mehreren Nominierungen und Preisen ausgezeichnet wurde: So steht es in der Beschreibung und zusammen mit dem doch interessanten Klappentext waren mein Vorlesekind und ich sofort hooked. Unsere Begeisterung für die Idee wurde dann jedoch schnell zu Irritation. Mitten im Text wechseln ständig die Zeitformen. Bei einem oder zwei Mal zucke ich mit den Schultern und sage, okay, hat das Lektorat geschlampt oder bei der Übersetzung jemand nicht aufgepasst. Aber da das ständig wiederkehrt, gehe ich davon aus, dass es der Autor so verbrochen hat und anscheinend zu beratungsresistent war, um auf sein Lektorat/Korrektorat zu hören. Wie das jedoch ein Verlag nicht nur durchwinken kann, sondern so was dann noch Preise erhält? Keine Ahnung. Vielleicht gibt es in Tschechien den So-sollte-man-auf-keinen-Fall-schreiben-Preis? So eine Art Goldene Himbeere für Bücher?
Mit den miesen grammatikalischen Zeitformen war es ja nicht getan. Die Kids hier sprechen nicht altersgemäß und verhalten sich meistens seltsam. Von der angepriesenen Freundschaft war nicht viel zu spüren. Statt ihren verschwundenen Freund zu suchen oder sich zumindest Sorgen zu machen, interessiert sich der was? 12jährige? Jirka lediglich dafür, ob En vielleicht mal wieder seine Hand halten kann. Mein Vorlesekind und ich haben das Buch irgendwann abgebrochen. Sie, weil sie als fast Gleichaltrige viele Aktionen der Kids völlig absurd fand und ich, weil ich so genervt vom Schreibstil war, dass ich nur noch weinend in der Ecke sitzen wollte. 1.5/5 Punkten.
DunkelZone wurde auf Anhieb ein großer Erfolg in Tschechien, wo es mit mehreren Nominierungen und Preisen ausgezeichnet wurde: So steht es in der Beschreibung und zusammen mit dem doch interessanten Klappentext waren mein Vorlesekind und ich sofort hooked. Unsere Begeisterung für die Idee wurde dann jedoch schnell zu Irritation. Mitten im Text wechseln ständig die Zeitformen. Bei einem oder zwei Mal zucke ich mit den Schultern und sage, okay, hat das Lektorat geschlampt oder bei der Übersetzung jemand nicht aufgepasst. Aber da das ständig wiederkehrt, gehe ich davon aus, dass es der Autor so verbrochen hat und anscheinend zu beratungsresistent war, um auf sein Lektorat/Korrektorat zu hören. Wie das jedoch ein Verlag nicht nur durchwinken kann, sondern so was dann noch Preise erhält? Keine Ahnung. Vielleicht gibt es in Tschechien den So-sollte-man-auf-keinen-Fall-schreiben-Preis? So eine Art Goldene Himbeere für Bücher?
Mit den miesen grammatikalischen Zeitformen war es ja nicht getan. Die Kids hier sprechen nicht altersgemäß und verhalten sich meistens seltsam. Von der angepriesenen Freundschaft war nicht viel zu spüren. Statt ihren verschwundenen Freund zu suchen oder sich zumindest Sorgen zu machen, interessiert sich der was? 12jährige? Jirka lediglich dafür, ob En vielleicht mal wieder seine Hand halten kann. Mein Vorlesekind und ich haben das Buch irgendwann abgebrochen. Sie, weil sie als fast Gleichaltrige viele Aktionen der Kids völlig absurd fand und ich, weil ich so genervt vom Schreibstil war, dass ich nur noch weinend in der Ecke sitzen wollte. 1.5/5 Punkten.