Kein Strom, keine Regeln, pure Spannung: Mein Lese-Eindruck zur „DunkelZone“

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josephine5 Avatar

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Wenn ein Buch mit dem Versprechen wirbt, eine Mischung aus Jules Verne und Dan Brown zu sein, sind die Erwartungen natürlich hoch. „DunkelZone“ von Vojtěch Matocha bedient genau diese Nische: Steampunk-Einflüsse, eine Schnitzeljagd nach Hinweisen und eine faszinierende, mysteriöse Kulisse in Prag. Das Cover selbst hat mich optisch ehrlich gesagt nicht wirklich angesprochen – doch der Inhalt hat das mehr als wettgemacht!
Der Einstieg gelingt ohne langes Vorgeplänkel: Nach einer kurzen Erklärung zur DunkelZone befindet man sich direkt mitten in einer packenden Verfolgungsjagd. Das Tempo ist extrem hoch – bis zur Mitte des Buches passiert hier gefühlt mehr als in manch anderen Romanen auf der gesamten Streckenlänge.
Das Vorankommen der Gruppe war stellenweise unheimlich frustrierend, weil gefühlt einfach jeder Plan schiefging und die Figuren schier endloses Pech hatten. Dazu kamen Jirkas ständige Gedankenschleifen vor jedem nächsten Schritt sowie einige Entscheidungen der Charaktere, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen konnte (was mich besonders gegen Ende ordentlich erzürnt hat!). Auch an die ungewohnten tschechischen Namen musste ich mich als Leserin erst gewöhnen – was nach einigen Kapiteln aber kaum mehr ins Gewicht fiel.