Zwischen Hast und Hinsehen

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boardgiulie Avatar

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Schon auf den ersten Seiten wird klar: Eilig, so unglaublich eilig! lebt von Bewegung, Rhythmus und einem sehr klaren Gefühl von „Unterwegssein“. Der Hase startet in großer Hast – er rennt, läuft, hetzt, immer weiter, ohne innezuhalten. Die kurzen, prägnanten Sätze verstärken dieses Tempo und geben der Geschichte einen fast atemlosen Takt, der sich sofort auf mich übertragen hat.

Gleichzeitig wirken die Illustrationen lebendig und verspielt. Sie sind voller kleiner Details, die man beim ersten Durchblättern fast übersieht – und genau das passt wunderbar zur Botschaft, die sich bereits andeutet: Während der Hase nur nach vorne schaut, passiert um ihn herum unglaublich viel.

Was mir besonders gefällt: Trotz des schnellen Einstiegs fühlt sich das Buch nicht laut oder stressig an, sondern eher neugierig machend. Man spürt schon in der Leseprobe, dass es weniger darum geht, wohin der Hase eigentlich möchte, sondern vielmehr darum, was er unterwegs verpasst.