Ein ungewöhnliches Date
Schon nach der Beschreibung wird klar: Dieses Buch ist weit mehr als eine nüchterne Einführung in die Neurowissenschaften. Damir del Monte gelingt es, das Gehirn nicht als kalte Denkmaschine, sondern als etwas zutiefst Menschliches zu zeigen – als Resonanzkörper, voller Geschichte, Emotion und Bedeutung. Besonders spannend finde ich den Ansatz, wissenschaftliche Erkenntnisse nicht trocken zu präsentieren, sondern mit erzählerischer Kraft und anschaulichen Beispielen zu verbinden. Genau das hebt das Buch von vielen klassischen Sachbüchern ab. [ulmer.de]