Begeisterung die ansteckt
Damir del Monte zeigt in seinem ersten Buch auf beeindruckende Weise, wie lebendig und faszinierend unser Gehirn wirklich ist – nicht nur als graue Theorie, sondern als ein empfindsamer, wandelbarer Resonanzkörper, der uns tief menschlich macht.
Besonders lobend hervorheben möchte ich hier zu Anfang die Begeisterung des Autors für sein Thema die man auf wirklich jeder Seite spürt und die immer wieder ansteckend wirkt.
Strukturell ist das Buch sehr übersichtlich aufgebaut und befasst sich in kurzen Kapitel die gut als Häppchen zu lesen sind mit den meisten Themen, die einen guten Einstieg zum Gehirn bieten; von den evolutionären Anfängen über Grundaufbau, Funktion verschiedener Hormone und Reize bis zur Wechselwirkung Gehirn und modernste Technik. Stichwort ist hier natürlich der Aufhänger KI, welcher tatsächlich durchgängig immer wieder angesprochen wird. Denn darum soll es ja auch hauptsächlich gehen: menschliche vs. künstliche Intelligenz. Der Grundgedanke den der Autor dabei vertritt bleibt dabei das Buch hinweg gleich: Trotz aller technischen Fortschritte fehlt den Maschinen das, was uns Menschen ausmacht – Bewusstsein, Gefühle und eine eigene Geschichte. Das macht das Buch für mich zu einer wichtigen Erinnerung daran, was wir in der digitalen Welt bewahren sollten.
Das Cover soll auch nicht unerwähnt bleiben und ist mit der wunderschönen Abalone-Muschelspirale ist ein echter Hingucker und passt perfekt zum Thema. Die Spirale symbolisiert Wachstum, Entwicklung und die Komplexität unseres Gehirns – eine sehr gelungene visuelle Verbindung zum Inhalt.
Positiv hervorzuheben ist auch, wie gut recherchiert der gesamte Text ist und einige Literaturhinweise enthält, die zu weiteren eigenen Auseinandersetzungen mit den Themen einladen. Allerdings habe ich manchmal das Gefühl gehabt, dass das Buch an einigen Stellen doch etwas oberflächlich bleibt und die Sprache gleichzeitig mitunter zu wissenschaftlich und kompliziert ist, was den Lesefluss erschwert. Gerade Menschen die nicht regelmäßig akademische Texte lesen finden hier den Zugang vielleicht etwas holprig.
Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen. Es ist eine inspirierende und kluge Lektüre, die neugierig macht und Mut gibt, sich mit dem eigenen Menschsein in einer immer technischer werdenden Welt auseinanderzusetzen – auch wenn es an manchen Stellen noch mehr Tiefe vertragen hätte. Als Einstieg oder kleines Nachschlagewerk zum Thema ist es aber wunderbar geeignet, zumindest wenn man auch gerne akademische Texte liest.
Besonders lobend hervorheben möchte ich hier zu Anfang die Begeisterung des Autors für sein Thema die man auf wirklich jeder Seite spürt und die immer wieder ansteckend wirkt.
Strukturell ist das Buch sehr übersichtlich aufgebaut und befasst sich in kurzen Kapitel die gut als Häppchen zu lesen sind mit den meisten Themen, die einen guten Einstieg zum Gehirn bieten; von den evolutionären Anfängen über Grundaufbau, Funktion verschiedener Hormone und Reize bis zur Wechselwirkung Gehirn und modernste Technik. Stichwort ist hier natürlich der Aufhänger KI, welcher tatsächlich durchgängig immer wieder angesprochen wird. Denn darum soll es ja auch hauptsächlich gehen: menschliche vs. künstliche Intelligenz. Der Grundgedanke den der Autor dabei vertritt bleibt dabei das Buch hinweg gleich: Trotz aller technischen Fortschritte fehlt den Maschinen das, was uns Menschen ausmacht – Bewusstsein, Gefühle und eine eigene Geschichte. Das macht das Buch für mich zu einer wichtigen Erinnerung daran, was wir in der digitalen Welt bewahren sollten.
Das Cover soll auch nicht unerwähnt bleiben und ist mit der wunderschönen Abalone-Muschelspirale ist ein echter Hingucker und passt perfekt zum Thema. Die Spirale symbolisiert Wachstum, Entwicklung und die Komplexität unseres Gehirns – eine sehr gelungene visuelle Verbindung zum Inhalt.
Positiv hervorzuheben ist auch, wie gut recherchiert der gesamte Text ist und einige Literaturhinweise enthält, die zu weiteren eigenen Auseinandersetzungen mit den Themen einladen. Allerdings habe ich manchmal das Gefühl gehabt, dass das Buch an einigen Stellen doch etwas oberflächlich bleibt und die Sprache gleichzeitig mitunter zu wissenschaftlich und kompliziert ist, was den Lesefluss erschwert. Gerade Menschen die nicht regelmäßig akademische Texte lesen finden hier den Zugang vielleicht etwas holprig.
Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen. Es ist eine inspirierende und kluge Lektüre, die neugierig macht und Mut gibt, sich mit dem eigenen Menschsein in einer immer technischer werdenden Welt auseinanderzusetzen – auch wenn es an manchen Stellen noch mehr Tiefe vertragen hätte. Als Einstieg oder kleines Nachschlagewerk zum Thema ist es aber wunderbar geeignet, zumindest wenn man auch gerne akademische Texte liest.