Freundlichkeit, die ganz leise zaubert
Schon die Leseprobe von Ein Einhorn namens Oktober feiert Weihnachten von Maria Höck und Juliana Kralik hat mich direkt erreicht. Einen großen Anteil daran haben die warmen, liebevollen Illustrationen von Juliana Kralik. Noch stärker überzeugt mich allerdings der Gedanke, der hinter Oktobers besonderer Fähigkeit steckt: An seinem ersten Geburtstag stellt das kleine Einhorn fest, dass seine Zauberkraft in seiner Freundlichkeit liegt. Gerade diese Idee finde ich aus pädagogischer Perspektive besonders schön. Nicht spektakuläre Magie oder funkelnde Kräfte machen Oktober besonders, sondern etwas, das jedes Kind kennt und selbst zeigen kann: freundlich zu anderen zu sein und füreinander da zu sein.
Sehr gelungen finde ich auch die vielen kleinen Momente, in denen die Beziehung zwischen Oktober und dem Einhörnchen sichtbar wird. Wenn die beiden sich gemeinsam auf dem Trollhügel verstecken oder eigene Wörter wie „Schneefunkeln“ und „Weihnachtswarten“ erfinden, entsteht eine besondere Nähe zwischen den Figuren. Gleichzeitig bieten solche Passagen wunderbare Möglichkeiten für das gemeinsame Vorlesen. Gerade die erfundenen Wörter laden dazu ein, die Geschichte kurz zu unterbrechen und mit den Kindern selbst neue Wortschöpfungen zu entwickeln. Aus einer kleinen Szene wird so ganz selbstverständlich ein kreatives Sprachspiel.
Auch das Ende der Leseprobe macht neugierig auf die Fortsetzung. Ein geheimnisvoller Sack taucht auf, ohne dass zunächst verraten wird, was Oktober und sein Freund damit vorhaben. Für eine Vorlesesituation ist das ein schöner Moment, um die Spannung bewusst stehen zu lassen und die Kinder nach ihren Vermutungen zu fragen. Was könnte sich darin befinden? Was haben die beiden Freunde wohl geplant? Die Kinder werden dadurch nicht nur zu Zuhörenden, sondern zu Mitdenkenden, die ihre eigenen Ideen in die Geschichte einbringen können.
Bereits die ersten Seiten machen Lust darauf, Oktober weiter zu begleiten. Die Geschichte verbindet eine stimmungsvolle Weihnachtsatmosphäre mit sympathischen Figuren, fantasievollen Momenten und einer Botschaft, die nicht an die Adventszeit gebunden ist. Denn Freundlichkeit kann jederzeit etwas in Bewegung bringen und Beziehungen stärken. Für mich klingt hier bereits eine sehr liebevolle Vorlesegeschichte an, die wunderbar in die Adventszeit passt.
Sehr gelungen finde ich auch die vielen kleinen Momente, in denen die Beziehung zwischen Oktober und dem Einhörnchen sichtbar wird. Wenn die beiden sich gemeinsam auf dem Trollhügel verstecken oder eigene Wörter wie „Schneefunkeln“ und „Weihnachtswarten“ erfinden, entsteht eine besondere Nähe zwischen den Figuren. Gleichzeitig bieten solche Passagen wunderbare Möglichkeiten für das gemeinsame Vorlesen. Gerade die erfundenen Wörter laden dazu ein, die Geschichte kurz zu unterbrechen und mit den Kindern selbst neue Wortschöpfungen zu entwickeln. Aus einer kleinen Szene wird so ganz selbstverständlich ein kreatives Sprachspiel.
Auch das Ende der Leseprobe macht neugierig auf die Fortsetzung. Ein geheimnisvoller Sack taucht auf, ohne dass zunächst verraten wird, was Oktober und sein Freund damit vorhaben. Für eine Vorlesesituation ist das ein schöner Moment, um die Spannung bewusst stehen zu lassen und die Kinder nach ihren Vermutungen zu fragen. Was könnte sich darin befinden? Was haben die beiden Freunde wohl geplant? Die Kinder werden dadurch nicht nur zu Zuhörenden, sondern zu Mitdenkenden, die ihre eigenen Ideen in die Geschichte einbringen können.
Bereits die ersten Seiten machen Lust darauf, Oktober weiter zu begleiten. Die Geschichte verbindet eine stimmungsvolle Weihnachtsatmosphäre mit sympathischen Figuren, fantasievollen Momenten und einer Botschaft, die nicht an die Adventszeit gebunden ist. Denn Freundlichkeit kann jederzeit etwas in Bewegung bringen und Beziehungen stärken. Für mich klingt hier bereits eine sehr liebevolle Vorlesegeschichte an, die wunderbar in die Adventszeit passt.