Bewegende Geschichte

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eight_butterflies Avatar

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Schon der Plot hat mich neugierig gemacht, weil die Geschichte ungewöhnliche und zugleich sehr menschliche Themen miteinander verbindet. Demenz, eine langjährige Ehe, Liebe, Verlust und schließlich der Verrat am eigenen Partner… daraus entsteht ein Konflikt, der emotional vielschichtig und keineswegs alltäglich wirkt.

Besonders interessant finde ich die Perspektive von Pennington. Einerseits erlebt er, wie seine Frau Dava durch die Demenz immer mehr ihrer eigenen Geschichte beraubt wird. Andererseits eignet er sich genau diese Geschichte an und veröffentlicht sie unter seinem eigenen Namen. Dieser Widerspruch macht ihn als Figur spannend und wirft die Frage auf, wie weit ein Mensch gehen darf, wenn das gemeinsame Leben durch eine Krankheit aus den Fugen gerät.

Sprachlich hat mir die Leseprobe sehr gut gefallen. Sie wirkt klar, einfühlsam und zugleich eindringlich, ohne dabei kitschig zu werden. Die Geschichte hat eine gewisse Schwere und Tragik, bleibt dabei aber glaubwürdig und menschlich.

Ich bin deshalb sehr gespannt, wie sich die Geschichte nach der Veröffentlichung von Davas Lebensgeschichte weiterentwickelt und welche Folgen Penningtons Entscheidung für ihn, seine Frau und die Menschen um sie herum haben wird. Vor allem möchte ich wissen, welche Rolle Luna im weiteren Verlauf spielt und ob es am Ende überhaupt möglich ist, einen solchen Vertrauensbruch wiedergutzumachen.