„Gut“ als Auslegungssache
Schon die ersten Informationen zu „Ein guter Charakter“ haben mich neugierig gemacht, denn Julie Orringer verbindet hier gleich mehrere interessante Themen: eine schwierige Ehe, die Liebe zur Literatur, Verrat und die Frage, wem eigentlich eine Geschichte gehört. Besonders spannend finde ich den Gedanken, dass Barr das Manuskript seiner Frau unter seinem eigenen Namen veröffentlicht. Damit entsteht sofort ein Konflikt, bei dem man sich unweigerlich fragt, was hinter seinem Verhalten steckt und wie weit er damit gehen wird.
Auch Dava wirkt auf mich wie eine Figur, bei der es noch viel zu entdecken gibt. Ihre Unzufriedenheit mit ihrem Leben, ihre Schwierigkeiten beim Schreiben und ihre persönliche Situation lassen vermuten, dass sich im weiteren Verlauf noch einiges zuspitzen wird. Dabei gefällt mir besonders, dass der Roman offenbar nicht nur eine Beziehungsgeschichte erzählen möchte, sondern sich auch mit Erinnerung, Identität und dem Schreiben selbst beschäftigt.
Der Schreibstil wirkt auf mich eher ruhig und literarisch und verlangt vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit, gleichzeitig entsteht dadurch eine besondere Atmosphäre. Ich habe den Eindruck, dass hier weniger die große Action im Vordergrund steht, sondern die Figuren, ihre Beziehungen und die kleinen Veränderungen, die sich zwischen ihnen entwickeln.
Insgesamt hat die Leseprobe bei mir vor allem Neugier geweckt. Ich möchte gerne erfahren, wie sich Dava und Barr weiterentwickeln, welche Rolle Svetlana und die Hündin spielen und vor allem, was hinter dem Titel „Ein guter Charakter“ steckt. Der Roman scheint eine Mischung aus Beziehungsroman und psychologisch interessanter Geschichte zu sein und genau diese Kombination macht mich neugierig auf den weiteren Verlauf.
Auch Dava wirkt auf mich wie eine Figur, bei der es noch viel zu entdecken gibt. Ihre Unzufriedenheit mit ihrem Leben, ihre Schwierigkeiten beim Schreiben und ihre persönliche Situation lassen vermuten, dass sich im weiteren Verlauf noch einiges zuspitzen wird. Dabei gefällt mir besonders, dass der Roman offenbar nicht nur eine Beziehungsgeschichte erzählen möchte, sondern sich auch mit Erinnerung, Identität und dem Schreiben selbst beschäftigt.
Der Schreibstil wirkt auf mich eher ruhig und literarisch und verlangt vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit, gleichzeitig entsteht dadurch eine besondere Atmosphäre. Ich habe den Eindruck, dass hier weniger die große Action im Vordergrund steht, sondern die Figuren, ihre Beziehungen und die kleinen Veränderungen, die sich zwischen ihnen entwickeln.
Insgesamt hat die Leseprobe bei mir vor allem Neugier geweckt. Ich möchte gerne erfahren, wie sich Dava und Barr weiterentwickeln, welche Rolle Svetlana und die Hündin spielen und vor allem, was hinter dem Titel „Ein guter Charakter“ steckt. Der Roman scheint eine Mischung aus Beziehungsroman und psychologisch interessanter Geschichte zu sein und genau diese Kombination macht mich neugierig auf den weiteren Verlauf.