Von Liebe, Verrat und Trost

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chricanoli Avatar

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Barr, ein Professor für Kreatives Schreiben, lebt allein. Seine Kinder sind aus dem Haus und seine Frau Dava wohnt an Alzheimer erkrankt in einem Heim. Nach seinen Besuchen im Heim fühlt er sich besonders einsam und erwägt einen Hund aus dem Tierheim zu sich zu holen. Ausgerechnet Luna, der Hund, der durch Verbrennungen stark entstellt ist, hat es ihm angetan. Julie Ohrringer entwickelt die Geschichte wunderbar berührend und feinfühlig. Sie lässt Barrs Gedanken in die Vergangenheit gleiten, in die Zeit als seine Frau wie besessen schrieb und die Manuskripte vor verbarg. Nach ihrer Erkrankung findet er ein Romanmanuskript von Dava, welches nicht nur brillant geschrieben ist, sondern viele autobiografische Züge trägt. Subtil spannend und toll geschrieben deutet die Leseprobe auf vielschichtige sowie verschwiegene Lebensgeschichten. Das Cover mit Hund und Taube vermittelt Leichtigkeit und vielleicht Trost.