Gute Prämisse, ernüchternde Ausführung

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lea.renée Avatar

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Das Buch hat mich eigentlich direkt aufgrund des schönen Covers und der interessanten Story angesprochen. Mir gefallen Belletristikromane mit komplizierten Personenverflechtungen sehr.
Die Geschichte ist sehr interessant aufgebaut. Es gibt zwar wenige Kapitel, unter zehn, dafür ist aber jedes Kapitel aus der Perspektive eines anderen Charakters. Zudem wird sehr viel mit Rückblicken gearbeitet. Bereits am Anfang erfährt man einen Großteil, aber all die anderen Perspeltiven zeigen einem dann, wie die gleichen Ereignisse auch unterschiedlich wahrgenommen werden können.

Trotz dieser guten Grundlage hat mich das Buch ein wenig enttäuscht. Der Schreibstil war besonders am Anfang nicht sehr flüssig. Die Sätze ziehen sich lang, viele Nebensätze, die eigentlich keine weitere Information geben. Zudem sind auch an einigen Stellen Namen oder Personalpronomen falsch, das macht das Lesen natürlich sehr verwirrend.

Ich kann verstehen, warum das Buch mit Barrs Perspektive startet (dem Ehemann), jedoch zieht sich dieser Teil etwas lang. Ich hatte das Gefühl, dass ich beim Lesen nicht vorankomme. Die späteren Perspektiven haben mich mehr überzeugt.

An sich ist ein lesenswertes Buch, aber man muss sich an den Stil gewöhnen und den Anfang überstehen.