Ein Hund mit Charakter
Eine Familie im Mittleren Westen der USA. Beide Eltern sind Professoren der Literaturwissenschaft, ihre beiden Söhne sind noch jung. Da schleicht sich bei Dava, der Mutter die Krankheit des Vergessens an sie heran. Nach der endgültigen Diagnose versucht jeder so gut er kann ihr zu helfen und mit der Krankheit umzugehen, bis der Weg in ein Heim nicht mehr zu umgehen ist.
Ihr Mann Barr findet im Haus die versteckten Manuskripte seiner Frau, es ist erfolgversprechende Literatur, soll er sie unter seinem Namen herausbringen?
Dava merkt ja sowieso nichts mehr.
Jetzt stellt sich auch heraus, dass Svetlana, die Familienfreundin nicht nur das war, sondern auch die Geliebte von Dava. Auch noch andere Personen spielen in dem Buch eine Rolle und ein Hund, der meiner Meinung nach die Hauptperson ist, die mit dem guten Charakter. In der amerikanischen Ausgabe ist der Hund sogar der Titelgeber des Buches: "luna, phoenix, Queen".
Julie Orringers Buch fließt ruhig dahin, wie ein Fluss an dem man sitzt und nachdenkt, sie hat einen intuitiven Umgang mit Sprache und wählt sensible Worte für die schwierigen Themen wie Demenz und Frauenliebe, kein reißerischer Ton ist zu finden und trotzdem ist der Text spannend.
Ein Genuss für die Augen ist der Buchumschlag.
Ihr Mann Barr findet im Haus die versteckten Manuskripte seiner Frau, es ist erfolgversprechende Literatur, soll er sie unter seinem Namen herausbringen?
Dava merkt ja sowieso nichts mehr.
Jetzt stellt sich auch heraus, dass Svetlana, die Familienfreundin nicht nur das war, sondern auch die Geliebte von Dava. Auch noch andere Personen spielen in dem Buch eine Rolle und ein Hund, der meiner Meinung nach die Hauptperson ist, die mit dem guten Charakter. In der amerikanischen Ausgabe ist der Hund sogar der Titelgeber des Buches: "luna, phoenix, Queen".
Julie Orringers Buch fließt ruhig dahin, wie ein Fluss an dem man sitzt und nachdenkt, sie hat einen intuitiven Umgang mit Sprache und wählt sensible Worte für die schwierigen Themen wie Demenz und Frauenliebe, kein reißerischer Ton ist zu finden und trotzdem ist der Text spannend.
Ein Genuss für die Augen ist der Buchumschlag.