Mal etwas anderes!
Ich hatte mich für Ein guter Charakter interessiert, da ich sowohl das Cover als auch die Thematik sehr spannend fand. Mal etwas anderes.
Die Geschichte handelt von Dava, die bereits in jungen Jahren an Alzheimer erkrankt, und ihrem Mann Barr, der sich relativ früh im Verlauf der Geschichte dazu entscheidet, ein literarisches Werk von Dava als sein eigenes auszugeben. Man begleitet die beiden ein Stück weit durch vergangene und aktuelle Krisen und Wendepunkte in ihren jeweiligen Leben.
Besonders gut gefallen hat mir, dass man praktisch direkt mitten im Geschehen ist und bereits auf den ersten 30 bis 40 Seiten Spannung aufkommt. Es gibt unerwartete Twists und die eine oder andere Überraschung im Laufe der Geschichte.
Ganz fantastisch fand ich auch die unterschiedlichen Blickwinkel und Zeitebenen, aus denen die Geschichte erzählt wird. Dadurch werden nach und nach verschiedene Informationsstränge und Perspektiven miteinander verwoben, bis sich Stück für Stück ein Gesamtbild ergibt.
Der Schreibstil von Julie Orringer ist locker, flüssig und bildhaft schön. Man taucht mühelos in die Szenen ein und hat das Gefühl, direkt am Geschehen teilzunehmen.
Im weiteren Verlauf der Geschichte hätte ich mir allerdings gewünscht, dass der eine oder andere Handlungsstrang noch einmal aufgegriffen oder vertieft wird. Hier und da verlaufen sich einige Details ein wenig, und auch das Ende hat mich deshalb nicht zu hundert Prozent zufriedengestellt.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich außerdem am Design des Buches. Ich finde das Cover einfach unfassbar schön und besonders. Es zeigt einen weißen Hund und einen weißen Vogel vor blauem Hintergrund. Im Buch spielt ein Hund eine ganz besondere Rolle, wenn nicht sogar die Hauptrolle. Allerdings wird genau dieser Hund in der Geschichte ganz anders beschrieben, als er auf dem Cover dargestellt ist. Das mag wie eine Kleinigkeit erscheinen, hat mich als visuellen Typen aber tatsächlich etwas gestört.
Ansonsten muss ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Ich fand die Thematik rund um Demenz sehr interessant und die einzelnen Charaktere durchaus greifbar. Es hat mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, und ich werde bestimmt auch zukünftige Bücher von Julie Orringer lesen.
Die Geschichte handelt von Dava, die bereits in jungen Jahren an Alzheimer erkrankt, und ihrem Mann Barr, der sich relativ früh im Verlauf der Geschichte dazu entscheidet, ein literarisches Werk von Dava als sein eigenes auszugeben. Man begleitet die beiden ein Stück weit durch vergangene und aktuelle Krisen und Wendepunkte in ihren jeweiligen Leben.
Besonders gut gefallen hat mir, dass man praktisch direkt mitten im Geschehen ist und bereits auf den ersten 30 bis 40 Seiten Spannung aufkommt. Es gibt unerwartete Twists und die eine oder andere Überraschung im Laufe der Geschichte.
Ganz fantastisch fand ich auch die unterschiedlichen Blickwinkel und Zeitebenen, aus denen die Geschichte erzählt wird. Dadurch werden nach und nach verschiedene Informationsstränge und Perspektiven miteinander verwoben, bis sich Stück für Stück ein Gesamtbild ergibt.
Der Schreibstil von Julie Orringer ist locker, flüssig und bildhaft schön. Man taucht mühelos in die Szenen ein und hat das Gefühl, direkt am Geschehen teilzunehmen.
Im weiteren Verlauf der Geschichte hätte ich mir allerdings gewünscht, dass der eine oder andere Handlungsstrang noch einmal aufgegriffen oder vertieft wird. Hier und da verlaufen sich einige Details ein wenig, und auch das Ende hat mich deshalb nicht zu hundert Prozent zufriedengestellt.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich außerdem am Design des Buches. Ich finde das Cover einfach unfassbar schön und besonders. Es zeigt einen weißen Hund und einen weißen Vogel vor blauem Hintergrund. Im Buch spielt ein Hund eine ganz besondere Rolle, wenn nicht sogar die Hauptrolle. Allerdings wird genau dieser Hund in der Geschichte ganz anders beschrieben, als er auf dem Cover dargestellt ist. Das mag wie eine Kleinigkeit erscheinen, hat mich als visuellen Typen aber tatsächlich etwas gestört.
Ansonsten muss ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Ich fand die Thematik rund um Demenz sehr interessant und die einzelnen Charaktere durchaus greifbar. Es hat mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, und ich werde bestimmt auch zukünftige Bücher von Julie Orringer lesen.